Osteraths Wandel: Wie ein neues Stadtmanagement den Stadtteil zukunftssicher macht
Noah WeberOsteraths Wandel: Wie ein neues Stadtmanagement den Stadtteil zukunftssicher macht
Der Meerbuscher Stadtteil Osterath steht vor weitreichenden Veränderungen. Mit Unterstützung des Städtebauförderprogramms Lebendige Zentren soll die Entwicklung des Ortes gezielt vorangetrieben werden – begleitet von einem neu eingesetzten Stadtmanagement-Team, das ab Mitte Juni seine Arbeit aufnimmt.
Die Stadt hat dafür Bundes- und Landesfördergelder eingeworben, um die geplanten Maßnahmen umzusetzen und die besondere Identität Osteraths zu bewahren. Das Integrierte Handlungskonzept Osterath (IHKO) bildet die Grundlage für die anstehenden Projekte. Es umfasst insgesamt 23 Maßnahmen, die in enger Abstimmung mit der Bevölkerung erarbeitet wurden. Ein zentraler Bestandteil ist die Erarbeitung einer Quartiersentwicklungsstrategie, die künftige Erweiterungen steuern und ein nachhaltiges Wachstum sichern soll – ohne dabei den Charakter des Stadtteils zu gefährden.
Für die Umsetzung wurde ein eigenes Stadtmanagement-Team berufen, bestehend aus Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller. Ab Mitte Juni sind die beiden im Familienzentrum an der Bommershöfer Weg 3 erreichbar. Zunächst bieten sie jeden Donnerstag von 10 bis 17 Uhr Sprechstunden an. Ab der zweiten Juni-Hälfte erweitert sich das Angebot: Dann stehen die Stadtmanager zusätzlich montags in der gleichen Zeit für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Mit dem Start des Stadtmanagements beginnt eine neue Phase für Osterath. Die regelmäßigen Sprechstunden und die enge Einbindung der Bürger sollen sicherstellen, dass die geplanten Veränderungen transparent und bedarfsgerecht umgesetzt werden. Gleichzeitig dient das Konzept als Leitfaden, um die Entwicklung des Stadtteils langfristig und identitätsbewusst zu gestalten.






