07 May 2026, 18:14

Osnabrück startet Kampagne: So erhalten Senioren leichter Wohngeld und finanzielle Unterstützung

Plakat, das besagt, dass mindestens 30 % der berechtigten Kreditnehmer in jedem Kongressbezirk vollständig für die Schuldenbefreiung genehmigt wurden, mit einem Logo in der unteren rechten Ecke und ein paar Leuten mit Hüten im Hintergrund.

Osnabrück startet Kampagne: So erhalten Senioren leichter Wohngeld und finanzielle Unterstützung

Osnabrück verstärkt Hilfen: Neue Kampagne soll Senioren den Zugang zu Wohngeld erleichtern

Mit einer neuen Initiative will die Stadt Osnabrück älteren Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu Wohnungsförderungen ebnen. Ein aktueller Flyer unter dem Titel „Wohngeld für Senioren“ soll Aufklärungsarbeit leisten – denn viele Anspruchsberechtigte verzichten auf Unterstützung, sei es aus Unwissenheit, Scheu oder weil digitale Antragsverfahren sie überfordern.

Angesichts stark gestiegener Lebenshaltungskosten in Deutschland leiden einkommensschwache Haushalte besonders unter Inflation, teurer werdenden Lebensmitteln und explodierenden Energiekosten. Als Reaktion hat die Bundesregierung mit „Wohngeld Plus“ eine Reform auf den Weg gebracht, die den Kreis der Berechtigten deutlich erweitert.

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Durch die Neuerungen verdreifacht sich die Zahl der anspruchsberechtigten Haushalte. Zudem verdoppelt sich die durchschnittliche monatliche Förderung auf 370 Euro. Profitieren können sowohl Mieter als auch Eigentümer – einschließlich derer, die in Pflegeheimen leben.

Um ältere Menschen besser zu erreichen, geht der Seniorenbeirat Osnabrück nun in die Offensive: Ehrenamtliche veranstalten Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen und verteilen Flyer in Gemeinschaftszentren. Unterstützung bieten zudem Organisationen wie die Erwerbslosen-Selbsthilfe Osnabrück (ASH), der Caritasverband und die Diakonie.

Das örtliche Wohngeldamt bietet zudem telefonische Beratungen an, wodurch persönliche Vorsprachen oft entfallen. Die Maßnahmen sind Teil eines größeren Ziels: Alle Bürgerinnen und Bürger – besonders die Generation 60plus – sollen am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben teilhaben können.

Hintergrund der Kampagne ist ein hartnäckiges Problem: Mehr als die Hälfte der anspruchsberechtigten Senioren beantragt niemals Wohngeld. Mit verständlicheren Informationen und niedrigschwelligen Angeboten hofft Osnabrück, dass mehr ältere Menschen die ihnen zustehende Hilfe in Anspruch nehmen. Die Reformen und die gezielte Aufklärung sollen älteren Bürgerinnen und Bürgern in wirtschaftlich schwierigen Zeiten finanziell unter die Arme greifen.

Quelle