Osnabrück sichert 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der BBS-Sportstätte
Elias WernerOsnabrück sichert 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der BBS-Sportstätte
Osnabrück hat 1,5 Millionen Euro an Bundesförderung für die Modernisierung einer örtlichen Sporteinrichtung eingeworben. Die Mittel stammen aus dem Programm "Modernisierung kommunaler Sportstätten", das Teil der übergeordneten "Sportmilliarde"-Initiative ist. Der erfolgreiche Antrag der Stadt setzte sich gegen Tausende konkurrierende Bewerbungen um die begrenzten Gelder durch.
Die Förderung fließt in die Sanierung der Turnhalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) Schölerberg. Das 1970 errichtete Gebäude mit zwei Spielfeldern bedarf dringend einer grundlegenden Überarbeitung, um aktuelle Standards zu erfüllen. Geplant sind die Behebung struktureller Mängel, die Verbesserung der Energieeffizienz sowie der vollständige barrierefreie Ausbau.
Die Gesamtkosten der Sanierung werden auf 6,9 Millionen Euro geschätzt, wobei der Bundeszuschuss einen erheblichen Teil abdeckt. Bürgermeisterin Katharina Pötter zeigte sich überrascht über die Bewilligung angesichts der harten Konkurrenz: In der ersten Runde der "Sportmilliarde" waren 3.600 Projektanträge für lediglich 333 Millionen Euro verfügbare Mittel eingereicht worden.
Wären alle Anträge genehmigt worden, hätten die Gesamtkosten 7,5 Milliarden Euro überschritten. Die hohe Nachfrage unterstreicht den flächendeckenden Sanierungsbedarf der überalterten Sportinfrastruktur in Deutschland.
Mit den Bundesmitteln kann Osnabrück nun langjährige Probleme in der BBS-Schölerberg-Turnhalle angehen. Im Fokus stehen Barrierefreiheit, energetische Sanierung und strukturelle Instandsetzung. Nach Abschluss des Projekts werden sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die breite Öffentlichkeit von den Verbesserungen profitieren.






