Osnabrück setzt auf E-Bikes, Lastenräder und Sicherheitstechnik für nachhaltigen Fuhrpark
Lotta BrandtOsnabrück setzt auf E-Bikes, Lastenräder und Sicherheitstechnik für nachhaltigen Fuhrpark
Osnabrück treibt seine Pläne voran, den offiziellen Fuhrpark umweltfreundlicher und sicherer zu gestalten. Die Stadt hat E-Bikes, Lastenräder eingeführt und größere Fahrzeuge mit neuen Sicherheitssystemen nachgerüstet. Diese Maßnahmen sind Teil der Bemühungen, Emissionen zu reduzieren und durch Nachhaltigkeitsprojekte zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Seit 2020 rüstet Osnabrück Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten aus. Der städtische Dienstleister Osnabrück ServiceBetrieb hat mittlerweile 75 Prozent seiner schweren Flotte mit dieser Technologie ausgestattet. Ziel ist es, Unfälle durch tote Winkel zu verringern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Darüber hinaus hat die Stadt den Einsatz von E-Bikes und Lastenrädern für dienstliche Fahrten ausgeweitet. Aktuell sind 16 E-Bikes und drei Lastenräder in verschiedenen Bereichen im Einsatz – etwa in der Friedhofsverwaltung oder der Straßenreinigung. Allein 2022 wurden diese Räder rund 1.000 Mal ausgeliehen und legten dabei über 10.500 Kilometer zurück.
Um die Umstellung zu unterstützen, hat Osnabrück Ladestationen errichtet und Landesmittel für Fahrradabstellanlagen gesichert. Für 2023 sind weitere Anschaffungen geplant: Zwei zusätzliche E-Bikes und ein Klapprad sollen die Flotte ergänzen.
2022 nahm Osnabrück erstmals am Treibhausgasminderungsquotensystem (THG-Quote) teil. Durch den Verkauf dieser Quoten erzielte die Stadt fast 22.000 Euro an Mehreinnahmen.
Die Veränderungen bedeuten sauberere und sicherere Mobilität für kommunale Mitarbeiter:innen. Mehr E-Bikes, modernisierte Fahrzeuge und finanzielle Erträge aus dem Emissionshandel sind Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie Osnabrücks. Für das kommende Jahr sind weitere Erweiterungen der Flotte und des Ladeinfrastrukturnetzes geplant.






