Oldenburgs Kriminalstatistik 2016: Mehr Straftaten, aber hohe Aufklärungsquote

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Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit vielen Autos, die sich auf der Straße dahinter bewegen, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Oldenburgs Kriminalstatistik 2016: Mehr Straftaten, aber hohe Aufklärungsquote

Kriminalstatistik 2016: Leichter Anstieg der Straftaten

Oldenburg. Polizepräsident Johann Kuhme hat am Dienstag die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2016 vorgestellt. Demnach ist die Zahl der Straftaten leicht gestiegen.

Die Kriminalitätszahlen des Polizeipräsidiums Oldenburg zeigen für das Jahr 2016 ein gemischtes Bild. Zwar stieg die Gesamtzahl der registrierten Straftaten leicht an, doch in einigen Deliktbereichen gab es deutliche Verschiebungen bei Opfern und Tatverdächtigen. Die aktuellen Daten verdeutlichen Veränderungen sowohl bei der Jugendkriminalität als auch bei der Aufklärungsquote.

Insgesamt verzeichnete die Oldenburger Polizei im Jahr 2016 107.219 Straftaten – ein Plus von 1.763 Fällen im Vergleich zum Vorjahr. Hochgerechnet auf die Einwohnerzahl entspricht dies 6.247 Straftaten pro 100.000 Einwohner und stellt die zweitniedrigste Quote der vergangenen 15 Jahre dar.

Der Bericht für 2016 offenbart für das Polizeipräsidium Oldenburg sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte: Zwar stieg die Kriminalitätsrate leicht, doch die hohe Aufklärungsquote spricht für eine weiterhin effiziente Ermittlungsarbeit. Die Verschiebungen in der Altersstruktur der Tatverdächtigen sowie die anhaltend hohen Einbruchszahlen dürften künftig die Polizeistrategien in der Region prägen.