22 January 2026, 12:36

Olaf Lies fordert Tempo beim EU-Mercosur-Abkommen nach Parlamentsblockade

Eine Europa-Karte mit verschiedenen Farben, die Länder und ihre jeweiligen Abkommen und Organisationen darstellen, begleitet von Text, der die Ländernamen und beteiligten Länder nennt.

Lügen: "Niedersächsische Wirtschaft braucht Mercosur" - Olaf Lies fordert Tempo beim EU-Mercosur-Abkommen nach Parlamentsblockade

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies hat zu einer schnelleren Vorankunft beim EU-Mercosur-Handelsabkommen aufgerufen. Seine Forderung kommt, nachdem das Europäische Parlament das Abkommen durch eine Vorlage beim Gerichtshof der Europäischen Union verzögert hat. Lies kritisierte diesen Schritt scharf und warnte, dass Zögern die Handelsposition Europas schwächen könnte.

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Das EU-Mercosur-Abkommen zielt darauf ab, eine der größten Freihandelszonen der Welt zu schaffen. Es würde die Europäische Union mit vier südamerikanischen Staaten verbinden: Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič ist für die Umsetzung des Abkommens zuständig.

Lies argumentierte, dass die aktuellen geopolitischen Spannungen eine stärkere Einheit innerhalb der EU erforderten. Er betonte die Notwendigkeit verlässlicher Handelspartner und kritisierte die Abgeordneten für die verursachten Verzögerungen. Seiner Meinung nach gefährden interne Uneinigkeiten die wirtschaftlichen Interessen Europas. Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, das Abkommen einer rechtlichen Prüfung zu unterziehen, stieß auf harte Kritik. Lies behauptete, der Schritt spiegle Unsicherheit wider und nicht eine klare Strategie. Er warnte, dass anhaltende Verzögerungen die südamerikanischen Partner in Richtung anderer Handelsbündnisse drängen könnten.

Das Handelsabkommen bleibt vorerst blockiert, während die rechtliche Prüfung läuft. Lies besteht darauf, dass schnelles Handeln entscheidend sei, um die wirtschaftliche Zukunft Europas zu sichern. Ohne Fortschritte riskiere die EU, an Einfluss im globalen Handel zu verlieren.