29 January 2026, 20:46

Oberleitungsdefekt bei Peine: ICE bleibt liegen – massives Reisechaos im Regionalverkehr

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Zuges, der über einen zugefrorenen Fluss fährt, mit Menschen auf einer Brücke, Bäumen, einem Hügel und dem Himmel im Hintergrund.

ICE gestrandet im Peiner Landkreis - 100 Passagiere betroffen - Oberleitungsdefekt bei Peine: ICE bleibt liegen – massives Reisechaos im Regionalverkehr

Störung an Oberleitung im Landkreis Peine: ICE-Zug bleibt liegen – massive Zugausfälle und Verspätungen

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Ein schwerwiegender Defekt an der Oberleitung im Landkreis Peine sorgte am Dienstag dafür, dass ein ICE der Deutschen Bahn liegen blieb. Der Vorfall löste großflächige Zugausfälle und Verspätungen im Regional- und Fernverkehr aus. Reisende mussten mit erheblichen Behinderungen rechnen, während die Bahn daran arbeitete, den Betrieb wieder zu normalisieren.

Der Ausfall ereignete sich, als der ICE aufgrund der beschädigten Oberleitung ohne Strom lag. Rund 100 Fahrgäste wurden aus dem betroffenen Zug evakuiert und vor Ort in einen Ersatzzug umgeleitet. Parallel dazu wurden zwischen Braunschweig und Hildesheim kurzfristig Schienenersatzbusse organisiert, um die Mobilität der Reisenden aufrechtzuerhalten.

Auch der regionale Anbieter enno meldete Ausfälle und Verspätungen auf seinen Strecken zwischen denselben Bahnhöfen. Zwar blieben einige Einschränkungen bestehen, doch die Deutsche Bahn versicherte, dass der reguläre Betrieb bald wiederaufgenommen werde. Ein genauer Zeitplan für die Reparaturarbeiten stand zunächst nicht fest, doch waren bereits Technikerteams vor Ort, um das Problem zu beheben.

Auf anderen Strecken in der Nähe, darunter die Verbindungen Nörten-Hardenberg–Northeim und Goslar Oker–Bad Harzburg, hatte es in der Vergangenheit bereits ähnliche Störungen gegeben. Konkrete Angaben zu Ersatzbusfahrplänen oder zusätzlich eingesetzten ICE-Zügen als Ausweichmöglichkeiten lagen in diesem Fall jedoch nicht vor.

Der Oberleitungsdefekt verursachte erhebliche Reisechaos, zwang Fahrgäste in Busse umzusteigen und führte zu langen Wartezeiten. Sowohl die Deutsche Bahn als auch enno bemühten sich, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, doch hielten einige Einschränkungen vorerst an. Mit Abschluss der Reparaturarbeiten sollte der volle Fahrplan wieder in Kraft treten.