03 April 2026, 00:19

NRW investiert 305 Millionen Euro in den barrierefreien Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Offenes Buch mit detaillierten Zeichnungen und Text, einschließlich einer Illustration einer Eisenbahnschiene.

NRW investiert 305 Millionen Euro in den barrierefreien Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Nordrhein-Westfalen investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln

Nordrhein-Westfalen stellt 305 Millionen Euro für die Erweiterung der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Das Projekt sieht schnellere Verbindungen, neue Haltepunkte sowie einen barrierefreien Ausbau aller Stationen vor. Die Bauarbeiten sollen bald beginnen, doch bereits jetzt stehen wichtige Termine fest, an denen sich Pendler orientieren können.

Das Gesamtbudget für den S11-Ausbau beläuft sich mittlerweile auf 836 Millionen Euro, wobei der Bund 531 Millionen Euro beisteuert. Die Mittel fließen in umfangreiche Modernisierungen, darunter den Neubau des Bahnhofs Köln-Kalk West und die Erweiterung des Bahnhofs Bergisch Gladbach auf vier Gleise. Zudem werden alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach stufenlos zugänglich gemacht.

Die Planfeststellung ist nun abgeschlossen, sodass die DB InfraGO mit der Ausschreibung von Bauaufträgen und der Anmeldung von Streckensperrungen beginnen kann. Verkehrsminister Oliver Krischer rechnet damit, dass die noch ausstehenden Genehmigungen im Laufe dieses Sommers erteilt werden. Allerdings gerät der geplante Fertigstellungstermin für das zweite Gleis – Anfang 2032 – durch Überschneidungen mit anderen Infrastrukturprojekten ins Wanken.

Die ersten größeren Einschränkungen für Fahrgäste gibt es vom 10. April bis 3. Juli 2026, wenn ein digitales Stellwerk in Mülheim vorbereitet wird. Weitere Sperrungen sind für den Zeitraum vom 9. Juli bis 15. Oktober 2027 vorgesehen, während derer die Bahnhöfe Holweide und Dellbrück umgebaut werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die S11 im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten. Ziel der Maßnahmen ist es, Staus zu verringern und die Anbindungen in der gesamten Region zu verbessern.

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Der Ausbau bringt schnellere und häufigere Verbindungen sowie durchgehend barrierefreie Stationen entlang der S11. Pendler müssen sich ab 2026 auf Sperrungen einstellen, weitere Behinderungen folgen 2027. Trotz Verzögerungen beim zweiten Gleis bleibt das Projekt eine bedeutende Investition in das Schienennetz der Region.

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