Niedersachsens Nahverkehr am Abgrund: Kommunen fordern Rettungsmillionen in Euro

Admin User
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Eine Vogelperspektive auf eine Straße mit fahrenden Autos, einen Gehweg mit Füßgängern, Absperrgitter, Verkehrssäulen, Hecken, Bäume, Gebäude und einen Himmel im Hintergrund.

Niedersachsens Nahverkehr am Abgrund: Kommunen fordern Rettungsmillionen in Euro

Öffentlicher Nahverkehr in Niedersachsen vor schwerer Finanzkrise

Der öffentliche Verkehr in Niedersachsen steckt in einer tiefen Finanznot. Kommunale Vertreter warnen, dass ohne sofortiges Handeln Bus- und Bahnverbindungen zusammenbrechen könnten. Drei große Kommunalverbände fordern nun eine deutliche Erhöhung der finanziellen Unterstützung, um das System zu retten.

Hinter dem Appell stehen der Deutsche Städtetag und Gemeindebund (DStGB), der Kommunale Arbeitgeberverband Niedersachsen (KAV Niedersachsen) sowie der Niedersächsische Landkreistag. Gemeinsam haben sie ein „Fünf-Punkte-Papier“ vorgelegt, um das Verkehrsnetz der Region zu stabilisieren. Kernforderung ist eine Erhöhung der Verkehrsmittel-Zuschüsse von derzeit 15 auf 50 Euro pro Einwohner bis 2028.

Mit der geplanten Aufstockung der Mittel soll die Verkehrsinfrastruktur Niedersachsens langfristig gesichert werden. Ohne diese Hilfen droht dem Land der Verlust lebenswichtiger Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden. Das Ergebnis des Appells wird entscheiden, ob der öffentliche Nahverkehr für Bürger und Unternehmen auch künftig tragfähig bleibt.