Niedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere internationale Justizverfahren ein
Elias WernerNiedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere internationale Justizverfahren ein
Neues KI-gestütztes Übersetzungswerkzeug für die Justiz in Niedersachsen gestartet
Das Niedersächsische Justizministerium und das Finanzministerium haben ein neues, KI-basiertes Übersetzungstool für das Justizsystem eingeführt. Das System, das auf einer bestehenden KI für Steuerfragen aufbaut, soll internationale Rechtsfälle beschleunigen, Kosten senken und Zeit sparen.
Ursprünglich wurde das Werkzeug unter dem Namen „InDA“ (Intelligente Datenanalyse in internationalen Steuerprüfungen) für die Steuerverwaltung entwickelt. Nun haben die Behörden es angepasst, um Gerichte und juristische Verfahren mit mehrsprachigen Elementen zu unterstützen.
Das Justizministerium hat die vollen Nutzungs-, Bearbeitungs- und Verbreitungsrechte an dem System erhalten. Dadurch können Justizbehörden bundesweit im Rahmen des „Einer-für-alle“-Prinzips auf die Technologie zugreifen, was eine flächendeckende Einführung ermöglicht.
Ziel ist eine rechtssichere Übersetzungslösung. Durch die Automatisierung von Teilprozessen soll das Tool Verzögerungen in grenzüberschreitenden Fällen verringern und den Verwaltungsaufwand reduzieren.
Die KI-Übersetzungsplattform wird schrittweise bei Justizbehörden im gesamten Land eingeführt. Ihre Implementierung soll internationale juristische Abläufe optimieren und messbare Effizienzgewinne bringen. Die weitere Entwicklung und Verbreitung liegt nun vollständig in der Hand des Justizministeriums.






