Niedersachsen knüpft enge Kontakte zu Israels Innovationsszene nach einwöchiger Delegationsreise
Elias WernerStaatskanzler Chef zieht positives Fazit aus Israel-Reise - Niedersachsen knüpft enge Kontakte zu Israels Innovationsszene nach einwöchiger Delegationsreise
Eine Delegation aus Niedersachsen unter der Leitung von Staatskanzleichef Frank Doods ist kürzlich von einer einwöchigen Reise nach Israel zurückgekehrt. Ziel der Fahrt war es, die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation zu vertiefen. Stationen der Reise waren Tel Aviv, Jerusalem, Be'er Scheva und Sderot. Rund zwölf Unternehmen aus der deutschen Region nahmen an Gesprächen und Fachdiskussionen in zentralen Branchen teil.
Die Gruppe lotete Kooperationsmöglichkeiten mit führenden Einrichtungen aus, darunter das Peres Center for Peace and Innovation und die Ben-Gurion-Universität des Negev. Die Themen reichten von Spitzenforschung bis zu gemeinsamen Projekten in den Bereichen Mobilität, Cybersicherheit, Energie, Robotik und Verteidigung.
Gespräche mit israelischen Technologieunternehmen zeigten großes Potenzial für künftige Zusammenarbeit. Gleichzeitig standen bei Treffen in der Knesset und mit palästinensischen Vertretern die langfristigen Folgen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 auf die israelische Gesellschaft im Mittelpunkt.
Doods besuchte zudem die Gedenkstätte Yad Vashem, wo er die Bedeutung des Erinnerns an die Schoa und des Kampfes gegen Antisemitismus betonte. Später bezeichnete er die gesamte Reise als äußerst bereichernd – sowohl in fachlicher Hinsicht als auch durch die intensiven Begegnungen.
Der Besuch der Delegation unterstrich konkrete Chancen für eine engere Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und Israel. Die Gespräche in den Bereichen Technologie, Sicherheit und Wissenschaft könnten die Grundlage für gemeinsame Vorhaben bilden. Doods und die beteiligten Unternehmen kehren nun mit Plänen zurück, die neu geknüpften Kontakte weiter auszubauen.
