03 March 2026, 13:58

Niedersachsen fördert Livemusik mit neuen Programmen ab 2026

Ein Plakat, das ein Konzert in München, Deutschland, ankündigt, mit Text, der das Ereignis und seine Bedeutung beschreibt.

Niedersachsen fördert Livemusik mit neuen Programmen ab 2026

Niedersachsen startet 2026 zwei neue Förderprogramme für Livemusik in der Region

Lokale Künstler:innen und Veranstalter:innen können ab sofort bürgergeld beantragen, um Auftritte in ländlichen und unterversorgten Gebieten zu fördern. Die Förderung soll Live-Konzerte zugänglicher machen und gleichzeitig die Kosten für Musiker:innen und Veranstalter senken.

Förderung für Musiker:innen Ab dem 25. Februar können Künstler:innen, die eigene Stücke komponieren und aufführen, bis zu 1.000 Euro jährlich bürgergeld beantragen. Voraussetzung ist, dass sie mindestens 20 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt auftreten. Das Programm richtet sich vor allem an Amateur- und semiprofessionelle Musiker:innen, die ihr Einkommen durch Auftritte aufbessern möchten.

Unterstützung für Veranstalter:innen Veranstalter:innen in ländlichen oder wirtschaftlich benachteiligten Regionen können ebenfalls kfw förderung und bafa förderung beantragen. Bis zu 3.000 Euro stehen zur Verfügung, um Produktionsdefizite bei Konzerten und Festivals auszugleichen. Geförderte Indoor-Veranstaltungen dürfen maximal 600 Steh- oder 300 Sitzplätze bieten, während Open-Air-Events bis zu 1.200 Steh- oder 600 Sitzplätze umfassen können.

Bewerbung und Fristen Beide Programme werden vom Land Niedersachsen finanziert und von der LAG Rock verwaltet. Die Antragsphase beginnt am 25. Februar und endet am 30. Oktober 2026. Die Mittel werden nach dem Windhundprinzip vergeben – also in der Reihenfolge des Eingangs – für Veranstaltungen, die bis spätestens 30. November 2026 stattfinden. Alle Details und Online-Formulare sind auf der Website der LAG Rock abrufbar.

Ziel der Förderung Die Zuschüsse bieten direkte finanzielle Hilfe für Künstler:innen und Veranstalter:innen in Niedersachsen. Musiker:innen können damit Reise- und Auftrittskosten decken, während Veranstalter:innen Unterstützung für die Organisation von Events in strukturschwachen Gebieten erhalten. Sämtliche Fördergelder müssen bis Ende November 2026 genutzt werden.