20 March 2026, 18:14

Niedersachsen baut Projektwerkstatt zur dauerhaften Förderagentur für Kommunen aus

Schwarze und weiße Karte von Ober- und Niedersachsen, die geographische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit zusätzlichen Textanmerkungen.

Niedersachsen baut Projektwerkstatt zur dauerhaften Förderagentur für Kommunen aus

Die Landesregierung Niedersachsens stärkt die Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen bei der Förderungssuche. Mit einer Investition von 150.000 Euro werden die Beratungsangebote ausgebaut und die bestehende Projektwerkstatt bis 2026 zu einer vollwertigen Projektagentur weiterentwickelt. Ziel ist es, den Zugang zu finanziellen Hilfen zu erleichtern und die Verwaltung von Fördermitteln in der gesamten Region zu verbessern.

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Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt mit Fokus auf den Raum Leine-Weser. Bis 2025 wurde sie landesweit ausgeweitet – rund 150 Kommunen nutzen seitdem ihre Dienstleistungen. Nun wird das Programm zur dauerhaften Projektagentur ausgebaut, deren Finanzierung mindestens bis Ende 2027 gesichert ist.

Die neue Agentur wird nicht nur Beratung anbieten, sondern auch Erfahrungen aus den Kommunalverwaltungen sammeln und auswerten, um wiederkehrende Herausforderungen zu identifizieren. Auf dieser Grundlage sollen landesweite Instrumente weiterentwickelt werden, darunter die Plattform Förderfinder sowie Anpassungen des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes.

Entwicklungsministerin Melanie Walter hat klare Ziele für die Agentur vorgegeben: Sie soll Fachwissen bündeln, bürokratische Hürden aufdecken und praktikable Lösungsvorschläge erarbeiten. Bereits bis März 2026 hatten sich 142 Kommunen an die Agentur gewandt.

NSGB-Präsident Marco Trips betonte die Notwendigkeit von Effizienz: "Fördergelder müssen schneller, transparenter und bedarfsgerechter bei den Kommunen ankommen."

Die ausgeweitete Projektagentur arbeitet mit gesicherter Finanzierung bis 2027 weiter. Ihre Rolle bei der Optimierung von Tools wie dem Förderfinder und der Beratung von Kommunalverwaltungen soll Antragsverfahren vereinfachen. Die Initiative steht für die fortlaufenden Bemühungen, Bürokratie abzubauen und finanzielle Unterstützung zugänglicher und wirksamer zu gestalten.

Quelle