Neuer Sicherheitsplan an der UAEM nach Femiziden: Studierende fordern mehr Schutz auf dem Campus
Noah WeberNeuer Sicherheitsplan an der UAEM nach Femiziden: Studierende fordern mehr Schutz auf dem Campus
Neuer Sicherheitsplan für die Autonome Universität des Bundesstaates Mexiko (UAEM) nach Femiziden vorgeschlagen
Nach den jüngsten Femiziden an der Autonomen Universität des Bundesstaates Mexiko (UAEM) wurde ein neuer Sicherheitsplan vorgelegt. Den Anstoß dafür gaben die Todesfälle der Studentinnen Kimberly und Karol, deren Fälle landesweit für Bestürzung sorgten. Nun setzen sich Universitätsvertreter und Studierende für strengere Sicherheitsvorkehrungen auf dem Campus ein.
Pablo Tamez Ponce, Student an der Fakultät für Rechnungswesen, Betriebswirtschaft und Informatik der UAEM, skizzierte die zentralen Ziele des Plans. Er betonte die Dringlichkeit besserer Beleuchtung, Überwachungskameras und Notrufknöpfe auf dem gesamten Gelände des Campus Chamilpa. Zudem sind Dialogveranstaltungen mit Kommilitonen geplant, um eine gemeinsame Strategie zu entwickeln.
Die Universitätsleitung übergab den besetzenden Studierenden ein offizielles Schreiben mit der Einladung zu Gesprächen am kommenden Dienstag. Das von Rektorin Viridiana León Hernández unterzeichnete Dokument rief zur Teilnahme an den Beratungen über die Sicherheitsmaßnahmen auf. Bisher haben die Studierenden noch nicht auf die Einladung reagiert.
Tamez Ponce stellte klar, dass der Plan die Autonomie der Universität nicht gefährde. Vielmehr solle ein sichereres Umfeld geschaffen werden – im Rahmen der bestehenden institutionellen Strukturen. Gleichzeitig begrüßte er die Unterstützung des Gouverneurs für die Initiative und wies darauf hin, dass die unzureichende Beleuchtung in kritischen Bereichen nach wie vor ein großes Problem darstelle.
Studierende der Fakultät für Rechnungswesen, Betriebswirtschaft und Informatik haben den Umfassenden Universitäts-Sicherheitsplan bereits befürwortet. Ihre Zustimmung verleiht der Forderung nach sofortigen Maßnahmen für mehr Campussicherheit zusätzlichen Schwung.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen konzentrieren sich auf praktische Verbesserungen wie Beleuchtung und Videoüberwachung, um die Risiken für Studierende zu verringern. Sollte der Plan umgesetzt werden, könnte er als Vorbild für Sicherheitsreformen an anderen Hochschulen dienen. Der nächste Schritt hängt nun davon ab, ob die besetzenden Studierenden an den für Dienstag anberaumten Gesprächen teilnehmen.






