Neuer Kunstrasen für Wolfenbüttels Oker-Stadion: Entscheidung steht bevor
Hannah BöhmNeuer Kunstrasen für Wolfenbüttels Oker-Stadion: Entscheidung steht bevor
ESV Wolfenbüttel könnte bald einen neuen Kunstrasen im Oker-Stadion erhalten. Das 1,5-Millionen-Euro-Projekt sieht vor, die bisherige Aschefläche durch ein modernes, sandsgefülltes System zu ersetzen. Bei einer Genehmigung sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen – eine willkommene Unterstützung für die erste Herrenmannschaft des Vereins, die um den Aufstieg kämpft.
Der Stadtrat stimmt am 18. März über den Antrag ab. Bei einer Zustimmung folgt umgehend die Ausschreibung der Bauleistungen. Die Finanzierung setzt sich aus einem 700.000-Euro-Landeszuschuss sowie weiteren 200.000 Euro zusammen, die aus einem anderen Projekt umgewidmet werden.
Der neue Platz wird statt mit Kunststoffgranulat mit Sand verfüllt. Die Umstellung erfolgt, da die bestehende Aschefläche im Oker-Stadion ersetzt werden soll. Die erste Herrenmannschaft, die aktuell auf Platz zwei der Liga steht, könnte von der Modernisierung profitieren – besonders im Hinblick auf die Aufstiegschancen.
Zusätzlich berät der Rat über den Austausch des abgenutzten Kunstrasens beim BV Germania. Die Kosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf voraussichtlich 310.000 Euro. Falls beide Projekte umgesetzt werden, verfügt Wolfenbüttel über vier Kunstrasenplätze in seinen Sporteinrichtungen.
Die Fertigstellung des neuen Platzes ist bis Ende des Jahres geplant.
Das Projekt würde dem ESV Wolfenbüttel eine moderne Spielfläche bieten und damit den Aufstiegskampf der Mannschaft unterstützen. Mit gesicherter Finanzierung und einem festen Zeitplan wartet der Verein nun auf die Entscheidung des Stadtrats am 18. März.