Neuer Armutsrekord in Deutschland: 13,3 Millionen Menschen betroffen
Die Armut in Deutschland hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Laut aktuellen Zahlen lebt fast jeder Fünfte über 65 in prekären Verhältnissen, während die Armutsquote bundesweit auf 16,1 Prozent angestiegen ist. Insgesamt sind 13,3 Millionen Menschen betroffen – eine alarmierende Entwicklung, die regionale und soziale Unterschiede deutlich macht. Besonders hart trifft es Einzelpersonen-Haushalte, von denen 30,3 Prozent unter der Armutsgrenze leben. Auch Alleinerziehende sind mit einer Quote von 28,9 Prozent überdurchschnittlich stark betroffen. Die offizielle Armutsgrenze liegt bei 1.445 Euro netto im Monat für eine Einzelperson und bei 3.035 Euro für eine vierköpfige Familie.
Regional zeigen sich große Unterschiede: Bremen verzeichnet mit 27,5 Prozent die höchste Armutsquote, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 Prozent. Am niedrigsten ist die Quote in Bayern mit 12,6 Prozent, während Baden-Württemberg mit 13,2 Prozent die zweitniedrigste Rate aufweist.
Die Daten unterstreichen, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen und Regionen besonders gefährdet sind. Ältere Menschen, Alleinerziehende und Haushalte mit nur einer erwachsenen Person zählen zu den am stärksten betroffenen Gruppen. Die aktuellen Zahlen belegen eine wachsende soziale Spaltung in Deutschland. Mit 13,3 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze und regionalen Disparitäten wird die Notwendigkeit gezielter Maßnahmen deutlich. Besonders betroffene Gruppen wie Senioren, Alleinerziehende und Einzelpersonen-Haushalte benötigen verstärkte Unterstützung, um die Armut langfristig zu bekämpfen.
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