Mülldeponie Hillern bleibt bis in die 2040er-Jahre offen – trotz geplanter Schließung

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Ein Schuppen aus Asbestplatten mit einer Umzäunung, der eine Tür in der Mitte, einen Mülltonnen auf der linken Seite, einen Baum in der oberen linken Ecke und den Himmel darüber zeigt.

Mülldeponie Hillern bleibt bis in die 2040er-Jahre offen – trotz geplanter Schließung

Die Mülldeponie Hillern hat seit ihrer geplanten Schließung im Jahr 2019 erhebliche Veränderungen durchlaufen. Statt geschlossen zu werden, wurde das Gelände 2021 erweitert, um mehr Abfall aufzunehmen – mit neuen Anlagen, die den Betrieb bis in die 2040er-Jahre verlängern sollen. Gleichzeitig führten die Behörden Maßnahmen ein, um die Kosten zu kontrollieren und Umweltbedenken zu adressieren, während sie zukünftige Modernisierungen planen.

Ursprünglich sollte die Mülldeponie 2019 geschlossen werden, doch eine Entscheidung aus dem Jahr 2018 ebnete den Weg für eine Erweiterung. Bis 2021 entstand ein neuer Abschnitt, der das Fassungsvermögen um 350.000 Kubikmeter erhöhte. Dadurch bleibt die Anlage mindestens bis in die 2040er-Jahre in Betrieb.

Die Erweiterung und die laufenden Verbesserungen zielen darauf ab, den langfristigen Entsorgungsbedarf der Region zu decken. Mit gesicherten Mitteln für die Rekultivierung und bis 2025 eingefrorenen Gebühren wird die Mülldeponie weiterhin ihre Funktion erfüllen, während sie schrittweise auf eine spätere Renaturierung vorbereitet wird. Neue Einrichtungen wie der Tauschmarkt tragen zusätzlich zu einem nachhaltigen Abfallmanagement bei.