MoReHealth: Wie standardisierte Gesundheitsdaten die Medizin revolutionieren sollen

Admin User
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Eine Szene mit Wasser, mehreren Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen, Wolken, Himmel und Menschen.

MoReHealth: Wie standardisierte Gesundheitsdaten die Medizin revolutionieren sollen

Ein neues Forschungsprojekt in Deutschland will die Nutzung von Gesundheitsdaten für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten revolutionieren. Unter dem Namen MoReHealth konzentriert sich die Initiative auf die Standardisierung von Multi-Omics-Daten – also Informationen, die genetische, Protein- und andere biologische Profile kombinieren. Ziel ist es, großflächige Gesundheitsdaten praxistauglicher für den medizinischen Alltag zu machen.

Geleitet wird das Vorhaben von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), beteiligt sind weitere zentrale Partner wie das Universitätsklinikum Göttingen, die Technische Universität Braunschweig und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Die Finanzierung in Höhe von 3 Millionen Euro stammt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung. Die Arbeiten starten am 1. September 2025 und sind auf vier Jahre angelegt.

Die Ergebnisse des Projekts könnten zu verbesserten Methoden bei der Diagnose und Behandlung von Infektionen bei älteren Menschen führen. Durch standardisierte Multi-Omics-Ansätze erhalten Ärztinnen und Ärzte präzisere Werkzeuge für die personalisierte Medizin. Zudem werden die Erkenntnisse zukünftige Forschungen zu altersbedingten Erkrankungen prägen.