24 April 2026, 14:46

Moldawische Olympionikin wegen prorussischer Posts in der Kritik

Eine weiße Oberfläche mit einem Abzeichen, das das Emblem und den Text der Olympischen Winterspiele 1980 in Moskau, Russland, zeigt.

Moldawische Olympionikin wegen prorussischer Posts in der Kritik

Eine moldawische Winterolympionikin steht nach der Entdeckung prorussischer Social-Media-Beiträge in der Kritik. Die Skilangläuferin Elizaveta Khlusovich hatte Accounts unterstützt, die das russische Militär und Präsident Wladimir Putin befürworten. Die Enthüllung sorgt vor den Spielen in Italien für Spannungen unter moldawischen Sportfunktionären.

Khlusovich, eine von fünf Athleten, die Moldau vertreten, wurde in Russland geboren. Ihr VKontakte-Profil umfasste Abonnements von Gruppen, die die russische Armee unterstützen und militärische Updates teilen. Bis zum 9. Februar war das Konto jedoch gelöscht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe änderte sie ihren Profilnamen und verließ einige russlandnahe Gruppen. Screenshots und Videos ihrer Aktivitäten blieben jedoch online. Der Fall wirft erneut Fragen über im Ausland geborene Sportler auf, die für Moldau antreten.

Ivan Georgiu, Chef des moldawischen Ringerverbands, hatte bereits kritisiert, dass vier der fünf Winterolympioniken des Landes in Russland geboren wurden – darunter Khlusovich, Alina Stremous, Pavel Magazeev und Maxim Makarov. Ihre Mutter, Natalia Levchenko, ist eine ehemalige Biathletin und die erfolgreichste Winterportlerin Moldaus.

Der Vorfall offenbart die Spannungen um die nationale Repräsentation im moldawischen Sport. Besonders Khlusovichs Social-Media-Vergangenheit und ihre ausländische Herkunft stehen im Fokus. Nun müssen Funktionäre klären, wie mit solchen Fällen bei künftigen Wettbewerben umgegangen wird.

Lesen Sie auch:

Quelle