Mexikos Wirtschaft drängt auf Modernisierung des USMCA-Handelsabkommens mit den USA
Noah WeberMexikos Wirtschaft drängt auf Modernisierung des USMCA-Handelsabkommens mit den USA
Mexikos Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard hat die Konsultationen zum Handelsabkommen USMCA abgeschlossen. An den Gesprächen beteiligten sich Vertreter aus mehr als 30 Industriezweigen, darunter Gewerkschaften und landwirtschaftliche Verbände. Ebrard bestätigte eine breite Unterstützung für eine Aktualisierung des Abkommens, während gleichzeitig zentrale Handelsfragen angegangen werden sollen.
Am Konsultationsprozess nahmen Delegierte aus über 30 Branchen teil. Gewerkschaften, Arbeitnehmerverbände und Landwirtschaftsorganisationen brachten ihre Positionen ein. Ebrard erklärte später, dass alle Gruppen die Bestrebungen zur Modernisierung des USMCA-Abkommens unterstützten.
Während seines Besuchs in Washington traf Ebrard mit US-Beamten zusammen, um anhaltende Streitpunkte zu klären. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf den Zöllen für Stahl und Aluminium, die er als "funktionsgestört und kostspielig" bezeichnete. Er betonte, dass diese Abgaben mexikanische Industrien belasteten – insbesondere den Automobilsektor.
Ebrard unterstrich zudem die Notwendigkeit einheitlicher Zollsätze in Nordamerika. Ohne eine Angleichung drohten mexikanischen Autohäusern seiner Warnung zufolge Wettbewerbsnachteile. Trotz der Herausforderungen machte er deutlich, dass das Abkommen selbst bestehen bleiben solle – allerdings mit gezielten Verbesserungen.
Die Konsultationsphase ist nun abgeschlossen, wobei sich alle beteiligten Sektoren auf die Dringlichkeit von Updates einigten. Ebrards Gespräche in Washington signalisierten ein Bestreben nach faireren Handelsbedingungen, vor allem bei Metallen und Automobilprodukten. Die nächsten Schritte werden zeigen, wie sich das USMCA-Abkommen weiterentwickelt, um diesen wirtschaftlichen Druck zu begegnen.






