07 June 2026, 04:28

Mexikos Jugend in der Krise: Warum jeder Fünfte ohne Arbeit oder Ausbildung bleibt

Mexikos verlorene Generation: Warum jeder fünfte Jugendliche ohne Perspektive bleibt

Mexikos Jugend in der Krise: Warum jeder Fünfte ohne Arbeit oder Ausbildung bleibt

Mexiko kämpft seit Jahren mit einem anhaltend hohen Anteil untätiger Jugendlicher. Trotz politischer Initiativen und finanzieller Hilfen zeigt sich kaum eine Besserung – rund 20 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren sind weder in Ausbildung noch erwerbstätig. Damit gehört das Land zu den OECD-Staaten mit den größten Herausforderungen in diesem Bereich. Die aktuelle Situation ist alarmierend: Fast jeder fünfte junge Mexikaner fällt in die Kategorie der sogenannten NEETs (Not in Education, Employment or Training). Dieser Wert liegt nahezu doppelt so hoch wie der OECD-Durchschnitt und hat sich trotz verschiedener Gegenmaßnahmen seit über einem Jahrzehnt kaum verändert. Mexiko zählt damit seit Jahren zu den Ländern der Organisation mit der größten Zahl abgehängter Jugendlicher.

Bildungsexperten wie Fernando Ruiz verweisen auf tiefgreifende strukturelle Defizite, die das Problem festigen. Politische Programme und finanzielle Unterstützung allein reichen laut Forscherinnen wie Jimena Hernández nicht aus, um die Ursachen zu bekämpfen. Vielmehr warnen Experten, dass die Herausforderungen weit über einen bloßen Mangel an Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen hinausgehen.

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Trotz wiederholter Versuche, die Lage zu verbessern, bleibt ein spürbarer Fortschritt aus. Die anhaltend hohe Quote untätiger junger Menschen unterstreicht die Dringlichkeit, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die über punktuelle Hilfsmaßnahmen hinausgehen. Die anhaltende Krise unterstreicht, dass Mexiko nicht nur kurzfristige Programme, sondern grundlegende Reformen benötigt. Ohne gezielte Maßnahmen gegen die strukturellen Ursachen droht sich die Situation für Tausende Jugendliche weiter zu verschärfen. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob es gelingt, die langjährige Stagnation zu durchbrechen und jungen Menschen bessere Perspektiven zu eröffnen.

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