Mexiko-Stadt startet Notfall-Impfaktion gegen wachsende Maserngefahr
Lotta BrandtMexiko-Stadt startet Notfall-Impfaktion gegen wachsende Maserngefahr
Mexiko-Stadt startet Eilkampagne gegen Masernausbreitung
Die Hauptstadt hat eine dringende Initiative gestartet, um die Ausbreitung der Masern zu stoppen. Bürgermeisterin Clara Brugada führt die Aktion an, die eine Impfkampagne für Einwohner im Alter von sechs Monaten bis 49 Jahren vorsieht. Der Vorstoß erfolgt, während Gesundheitsbehörden vor der raschen Übertragung der Krankheit durch Husten, Sprechen oder Niesen warnen.
Am Dienstag wurde vor dem Legislativpalast an der Ecke der Straßen Donceles und Allende eine Impfstation eingerichtet. Abgeordnete und Mitarbeiter des Kongresses gehörten zu den Ersten, die sich impfen ließen. Bereits früh am Tag ließen sich der Grünen-Politiker Jesús Sesma Suárez, die Morena-Abgeordnete Xóchitl Bravo Espinosa und Brenda Ruiz Aguilar impfen.
Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion der Gesundheitsbehörde der Stadt und der IMSS-Bienestar-Institutionen. Unterstützung kommt aus dem gesamten politischen Spektrum – die Morena-Abgeordnete Valeria Cruz Flores sprach sich öffentlich für die Initiative aus. Beamte betonten, dass Masern aufgrund ihrer Tröpfcheninfektion ein hohes Risiko bergen und flächendeckende Impfungen daher entscheidend seien.
Bis Mittag hatten sich Abgeordnete aller Parteien der Aktion angeschlossen. Mitarbeiter folgten und stellten sich in Schlangen an, um geimpft zu werden. Das Büro der Bürgermeisterin bestätigte, dass die Impfoffensive in wichtigen Gebieten der Hauptstadt fortgesetzt werde.
Ziel der Kampagne ist es, gefährdete Gruppen vor einer Ansteckung zu schützen. Während Politiker und Beamte mit gutem Beispiel vorangehen, werden die Gesundheitsteams ihre Bemühungen nun auf die breite Öffentlichkeit ausweiten. Impfungen bleiben die wichtigste Waffe gegen eine Krankheit, die sich in Menschenansammlungen schnell verbreitet.






