Mehr Frauen als Männer ändern rechtlich ihr Geschlecht in deutschen Großstädten

Admin User
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Ein Plakat mit Bildern von Frauen und begleitendem Text.

Mehr Frauen als Männer ändern rechtlich ihr Geschlecht in deutschen Großstädten

In Deutschlands größten Städten ist seit 2024 ein Anstieg der rechtlichen Geschlechtsänderungen zu verzeichnen. Neue Zahlen zeigen, dass mehr Frauen ihren Geschlechtseintrag von weiblich auf männlich ändern als umgekehrt. Dieser Trend folgt auf die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes, das den Prozess für die Aktualisierung der amtlichen Unterlagen deutlich vereinfacht hat.

Berlin verzeichnete mit 2.747 Änderungen seit Inkrafttreten des Gesetzes die höchste Zahl. Davon wechselten 1.062 Personen zwischen männlich und weiblich, 354 entschieden sich für den Eintrag „divers“. Weitere 381 Menschen strichen ihren Geschlechtseintrag vollständig.

Es folgten Hamburg mit 972 Änderungen, Köln mit 735 sowie München mit 597. Frankfurt registrierte 448 Anpassungen, Leipzig 388. Bundesweit änderten 1.522 Frauen ihren Eintrag rechtlich auf männlich, während 1.270 Männer den Wechsel von männlich auf weiblich vollzogen. Das Selbstbestimmungsgesetz beseitigte bisherige Hürden und ermöglicht es Betroffenen nun, ihren Geschlechtseintrag ohne aufwendige Bürokratie zu korrigieren. Diese Vereinfachung hat zu einem spürbaren Anstieg der gemeldeten Änderungen in den großen Ballungsräumen geführt.

Das aktualisierte Gesetz hat die Geschlechtsregistrierung zugänglicher gemacht, was zu einer höheren Zahl rechtlicher Anpassungen führt. Berlin bleibt die Stadt mit den meisten dokumentierten Änderungen und spiegelt damit die übergeordneten Trends in Deutschlands größten Metropolen wider. Die offiziellen Statistiken erfassen diese Entwicklungen weiterhin, während das neue System Bestand hat.