Mecklenburg-Vorpommerns Handwerk kämpft 2023 mit Rückgang und neuen Hoffnungen

Handwerkssektor hofft auf Aufträge aus Bundes-Sondermitteln - Mecklenburg-Vorpommerns Handwerk kämpft 2023 mit Rückgang und neuen Hoffnungen
Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern erlebt 2023 schwieriges Jahr – trotz Lichtblicken
Das Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern erlebte 2023 ein anspruchsvolles Jahr: Zwar gab es einige positive Entwicklungen, doch das Wachstum kam ins Stocken. Zwar fließen mehr Mittel in Ausbildung und Weiterbildung, doch die Zahl der Handwerksbetriebe sinkt weiter – bedingt durch Betriebsaufgaben älterer Inhaber und fehlende Nachfolger. Gleichzeitig sollen neue Förderprogramme und politische Weichenstellungen die Wirtschaft der Region in den kommenden zehn Jahren stärken.
Die Branche verzeichnete 2023 kaum wirtschaftliches Wachstum, auch wenn sich in einzelnen Bereichen Besserung abzeichnete. Der Kfz-Gewerbe gelang eine leichte Erholung, und die Auftragsrückstände im Bau- und Ausbauhandwerk gingen spürbar zurück. Dennoch sank die Gesamtzahl der Handwerksbetriebe leicht – vor allem, weil ältere Unternehmer ohne Nachfolger in den Ruhestand gingen.
Um das Handwerk zu stützen, wurden neue Maßnahmen eingeführt: Ein landesweites Stipendium für Auszubildende in Handwerksbetrieben wurde aufgelegt, und die Förderung für überbetriebliche Lehrlingsausbildung sowie für Handwerksbildungszentren wurde erhöht. Zudem dürfen Handwerksmeister künftig Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser beantragen – eine Änderung, die den Wohnungsbau ankurbeln soll. Doch nicht nur auf Landesebene gibt es Initiativen: Auch der Bund wird in den nächsten zehn Jahren eine zentrale Rolle spielen. Über das Bundeswehr-Sondervermögen fließen 1,9 Milliarden Euro in die Region, und die Bundeswehr selbst plant, dort zusätzlich 3 bis 5 Milliarden Euro zu investieren. Dennoch gibt es Kritik an der Bundespolitik: Die Stromsteuer wurde nicht gesenkt, und Solo-Selbstständige im Handwerk bleiben von der aktiven Rentenversicherung ausgeschlossen.
Die Branche steht damit vor einer Mischung aus Herausforderungen und Chancen. Während Ausbildungsförderung und Bundesmittel Potenzial für Wachstum bieten, bleiben Probleme wie Betriebsaufgaben und politische Lücken ungelöst. Ob sich die Investitionen und Reformen auszahlen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Ruja Ignatovas Verschwinden: Wie eine Krypto-Betrügerin die Welt täuschte und flüchtig blieb
Eine Frau raubte Tausende mit einer gefälschten Kryptowährung aus, dann verschwand sie spurlos. Doch warum jagt das FBI sie noch immer – und was sagt die Schauspielerin, die sie spielt, über den wahren Preis von Reichtum?

Wiesbadens Silvestergala 2025 begeistert mit spektakulärer Drohnenshow und Luxus-Programm
Eine Nacht zwischen Tradition und Innovation: Akrobatik unter der Kuppel, Live-Bands und eine atemberaubende **Drohnen**-Show über dem Bowling Green. So läutete Wiesbaden 2026 ein.

Ricarda Lang erklärt, warum Markus Söders emotionale Politik die Menschen erreicht
Er versteht ihre Ängste, bestätigt ihre Lebensentwürfe – und wird dafür belohnt. Warum Söders Strategie selbst Kritiker überrascht.

Michael Tarnat wird neuer Sportdirektor beim FC Erzgebirge Aue
Ein Neuanfang mit Bayern-Erfahrung: Tarnat soll den FC Erzgebirge Aue in stürmischen Zeiten stabilisieren. Sein erster Tag beginnt direkt am Spielfeldrand.

Milchpreise stürzen ab: Bauern kämpfen mit historischen Verlusten bis unter 20 Cent
Von Rekordtief zu Rekordtief: Während konventionelle Milchbauern um ihre Existenz bangen, bleibt Biomilch stabil. Was hinter dem Preiskollaps steckt.

Hamburgs Wirtschaft kämpft mit Finanzkrise – doch die Hansestadt hält sich wacker
Norbert Aust warnt vor Rückgang und falscher Wirtschaftspolitik. Warum der Hafen der Schlüssel für Hamburgs Zukunft ist – und wo die Stadt noch Hoffnung macht.

Allianz-Aktie glänzt mit 31 % Plus – doch Fitch warnt vor Risiken im Asset-Management
31 % Kursgewinn seit Januar: Die **Allianz** überzeugt an der Börse. Doch hinter den Kulissen brodelt es – Fitch sieht Gefahren in den Asset-Management-Deals.

Harburger Haushalte erhalten jetzt staatliche Heizkosten-Hilfe – so geht’s
Die Energiekrise trifft viele hart: Wer in Harburg mit Öl oder Pellets heizt, kann jetzt Entlastung beantragen. Doch Achtung – nur bis zu 2.000 Euro gibt es zurück. Wer profitiert wirklich von der neuen **Härtefallhilfe**? Und wie stellt man den Antrag richtig?


