Mathias Reynard kämpft nach Brandkatastrophe mit Trauma und gründet Stiftung
Lotta BrandtMathias Reynard kämpft nach Brandkatastrophe mit Trauma und gründet Stiftung
Der Schweizer Politiker Mathias Reynard hat offen über die emotionale Belastung gesprochen, die der Brand im Nachtclub Le Constellation für ihn bedeutet. Die Tragödie, bei der mehrere Menschen ums Leben kamen, ließ ihn schlaflos zurück und auf der Suche nach Wegen, die Betroffenen zu unterstützen. Nun unternimmt er konkrete Schritte, um den Opfern und ihren Angehörigen zu helfen.
In der Nacht des Feuers blieb Reynard wach, telefonierte und schrieb Nachrichten, um sich nach Freunden und Bekannten zu erkundigen. Auch die folgenden Tage brachten kaum Erleichterung – später beschrieb er ein Treffen mit trauernden Familien als zermürbend und gab zu, keine Antworten geben zu können.
An einem nationalen Trauertag wandte er sich an die Öffentlichkeit und betonte die Notwendigkeit von Verantwortung. Seitdem hat er die Bedeutung der Gewaltenteilung im laufenden Ermittlungsverfahren hervorgehoben, um Transparenz und Gerechtigkeit zu gewährleisten. Trotz des Traumas anerkannte er, dass die meisten Journalisten respektvoll über das Ereignis berichteten.
Um das Erlebte zu verarbeiten, suchte Reynard psychologische Unterstützung. Zudem kündigte er die Gründung einer Stiftung an, die Opfern und ihren Familien helfen soll. Die Initiative hat bereits zehn Millionen Schweizer Franken an Fördergeldern eingeworben.
Rückblickend auf die Katastrophe erklärte er, dass Menschen einen Abend auswärts verbringen können sollten, ohne um ihr Leben fürchten zu müssen. Reynards Stiftung zielt darauf ab, den vom Brand Betroffenen langfristige Hilfe zu bieten. Mit den bereitgestellten zehn Millionen Schweizer Franken rückt nun die Bewältigung der Folgen und die Suche nach Gerechtigkeit in den Fokus. Die Ermittlungen laufen weiter, doch sein Engagement zeigt einen klaren Willen, künftige Tragödien zu verhindern.






