15 May 2026, 06:32

Maria Happel und Paula Nocker: Freundschaft und Theatererfolg in Wien

Black and white drawing of a theater building labeled "Sucursale de St. Petersburg" with numerous windows and people.

Maria Happel und Paula Nocker: Freundschaft und Theatererfolg in Wien

Die Schauspielerin Maria Happel bereitet sich in Wien auf die Premiere von Der heilige Falstaff am Burgtheater vor. Die Produktion gilt als ein weiterer Höhepunkt in ihrer langjährigen Karriere, die bereits mit zahlreichen Auszeichnungen verbunden ist – darunter die Ernennung zur Österreicherin des Jahres vor einigen Jahren. Parallel dazu arbeitet die Regisseurin Paula Nocker an einer Koproduktion zwischen dem Volkstheater und den Wiener Festwochen.

Beide Künstlerinnen verbindet nicht nur eine professionelle Zusammenarbeit, sondern auch eine langjährige Freundschaft, die auf Ehrlichkeit und gegenseitigem Respekt basiert. Besonders in ihrem Umgang mit Kritik zeigen sie ähnliche Haltungen: konstruktive Rückmeldungen schätzen sie, während sie negative Rezensionen bewusst ignorieren. Maria Happel lebt seit über der Hälfte ihres Lebens in Wien und bezeichnet sich selbst als Wienerin – auch wenn sie offiziell nur die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Die Stadt ist nicht nur ihr Lebensmittelpunkt, sondern auch der Ort, an dem sie einige ihrer prägendsten Theaterprojekte realisiert hat. So stand sie 2010 in Der Weg ins Freie gemeinsam mit ihren Töchtern auf der Bühne, ein besonderer Moment in ihrer Laufbahn.

Für ihre aktuelle Rolle in Der heilige Falstaff hat sich Happel intensiv vorbereitet. Ein auffälliges Detail ihrer Figur ist ein Tattoo, das sie als Teil der Bühnenpräsenz trägt. Die Schauspielerin geht bewusst mit Kritik um: Negative Rezensionen liest sie nicht und nimmt sie nicht ernst, während sie wertschätzende Rückmeldungen durchaus zu schätzen weiß.

Paula Nocker, die derzeit an der Koproduktion Mythen des Alltags arbeitet, teilt diese Einstellung. Die Zusammenarbeit zwischen dem Volkstheater und den Wiener Festwochen zeigt einmal mehr ihr Engagement für innovative Theaterprojekte. Wie Happel legt auch Nocker Wert auf einen respektvollen Umgang mit Kritik – eine Haltung, die ihre langjährige Freundschaft und berufliche Partnerschaft prägt.

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Beide Künstlerinnen verbinden nicht nur gemeinsame Projekte, sondern auch eine offene und direkte Kommunikationskultur. Diese Ehrlichkeit hat über die Jahre hinweg ihr Vertrauen zueinander gestärkt und trägt maßgeblich zu ihren erfolgreichen Kooperationen bei. Mit der bevorstehenden Premiere von Der heilige Falstaff festigt Maria Happel ihren Ruf als eine der prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Theaters. Gleichzeitig zeigt Paula Nockers Arbeit an Mythen des Alltags, wie lebendig und vielfältig die Wiener Theaterszene bleibt.

Beide Frauen beweisen, dass künstlerischer Erfolg und ein reflektierter Umgang mit Kritik Hand in Hand gehen können. Ihre Projekte unterstreichen einmal mehr die Bedeutung von Respekt und Ehrlichkeit – sowohl auf als auch hinter der Bühne.

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