03 January 2026, 14:24

Mann mit Spielzeugpistole überfällt Geschäfte am Würzburger Hauptbahnhof

Ein Spielzeugzug auf einer Schiene.

Versuchter bewaffneter Raub und Bedrohung am Hauptbahnhof - Mann in Haft - Mann mit Spielzeugpistole überfällt Geschäfte am Würzburger Hauptbahnhof

41-Jähriger am Würzburger Hauptbahnhof nach Raubversuchen mit Attrappe festgenommen

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Ein 41-jähriger Mann ist am Würzburger Hauptbahnhof festgenommen worden, nachdem er angeblich versucht haben soll, zwei Geschäfte mit einer Spielzeugpistole zu überfallen. Der Verdächtige bedrohte zudem mehrere Reisende, bevor er von Bundespolizisten überstellt wurde. Den Behörden war der Mann bereits wegen früherer Straftaten bekannt.

Der Vorfall begann, als der Mann eine Bäckerei im Bahnhof betrat und unter Vorhalt einer scheinbaren Schusswaffe Geld forderte. Eine Mitarbeiterin erkannte die Waffe jedoch schnell als Attrappe und weigerte sich, Bargeld herauszugeben. Daraufhin begab sich der Verdächtige in einen nahegelegenen Lebensmittelladen, wo er erneut versuchte, die Angestellten zu berauben.

Mehrere Fahrgäste beobachteten das auffällige Verhalten des Mannes und alarmierten die im Bahnhof streifenden Bundespolizisten. Überwachungsaufnahmen bestätigten später, dass er bei beiden Versuchen die Spielzeugwaffe gezückt hatte. Die Beamten nahmen ihn noch im zweiten Geschäft fest, bevor er fliehen konnte. Die Ermittler prüfen nun den Fall wegen des Verdachts auf versuchten Raub, Bedrohung und Verstöße gegen das deutsche Waffenrecht. Ein Richter hat inzwischen einen Haftbefehl wegen Untersuchungshaft erlassen. Berichten zufolge war der Mann bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten vorbestraft.

Der Festgenommene bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben seinen Namen nicht öffentlich gemacht. Der Fall unterstreicht die Gefahren, die von Nachbildungen von Schusswaffen bei Straftaten ausgehen – selbst wenn es sich nicht um echte Feuerwaffen handelt.