28 April 2026, 06:44

Mann in Russland wegen illegalen Störfangs und Drogenbesitzes festgenommen

Großer Stör schwimmt in der Nähe eines Stegs, mit einem unbestimmten Objekt am Boden des Bildes.

Mann in Russland wegen illegalen Störfangs und Drogenbesitzes festgenommen

In der Region Nikolajewski ist ein 33-jähriger Mann unter dem Verdacht festgenommen worden, illegal Kaluga-Störe gefangen zu haben. Bei einer Durchsuchung seiner Datscha entdeckten die Behörden 55 Teile des geschützten Fisches im Wert von 3,8 Millionen Rubel (rund 40.000 Euro). Dem Verdächtigen drohen nun Strafverfahren wegen illegalen Handels mit Wildtieren und Drogenbesitzes.

Die Ermittlungen begannen, nachdem Beamte die Datscha des Mannes in der Region Nikolajewski durchsucht hatten. Dabei fanden sie in Beuteln, Metallbehältern und Plastikboxen gelagerte Störteile. Der Beschuldigte gestand später, im Dezember zehn Kaluga-Störe aus dem Amur-Fluss gefangen zu haben.

Während der Durchsuchung stießen die Ermittler zudem auf über 171 Gramm Marihuana auf dem Grundstück. Der Verdächtige wurde umgehend festgenommen, und alle beschlagnahmten Gegenstände – darunter die Störteile und Jagdausrüstung – wurden sichergestellt.

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Mittlerweile wurden zwei Strafverfahren eingeleitet: eines wegen illegalen Fangs und Handels mit wertvollen Wasserlebewesen, ein weiteres wegen Drogenhandels. Der Wert der beschlagnahmten Störteile allein beläuft sich auf 3,8 Millionen Rubel (etwa 40.000 Euro).

Der Festgenommene bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen in Untersuchungshaft. Die sichergestellten Störteile und das Marihuana dienen als Beweismittel. Bei einer Verurteilung drohen ihm nach russischem Recht schwere Strafen – sowohl für die Wildtier- als auch für die Drogendelikte.

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