Mainz begrenzt Mieterhöhungen auf 3,5 Prozent und investiert Millionen in nachhaltigen Wohnraum
Hannah BöhmMainz begrenzt Mieterhöhungen auf 3,5 Prozent und investiert Millionen in nachhaltigen Wohnraum
Ab 2026 gelten neue Regeln für Mieterhöhungen in nicht geförderten Wohnungen: Die Anhebung wird auf maximal 3,5 Prozent innerhalb von 15 Monaten begrenzt. Diese Maßnahme soll den Anstieg der Wohnkosten dämpfen, während die durchschnittliche Nettokaltmiete in Mainz derzeit bei 7,96 Euro pro Quadratmeter liegt. Die Wohnungsbaugesellschaft Mainz verwaltete im Jahr 2025 über 11.000 Wohneinheiten und setzte dabei auf nachhaltige Investitionen. So flossen rund 54 Millionen Euro in verschiedene Projekte, darunter der Neubau von 153 Wohneinheiten in verschiedenen Bauvorhaben der Stadt. Fast die Hälfte der verwalteten Wohnungen – 46 Prozent – bleibt öffentlich gefördert.
Zusätzlich investierte das Unternehmen 19,2 Millionen Euro in die Sanierung bestehender Gebäude. Ein besonderer Fokus lag auf Energieeffizienz: 17 neue Solaranlagen wurden auf Wohnimmobilien installiert. Diese erzeugen jährlich etwa 584.550 Kilowattstunden Strom und sparen damit über 340 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr ein.
Im Stadtteil Kommissbrotbäckerei wurde zudem das Gebäude D fertiggestellt, das 126 neue Wohnungen umfasst und so das Angebot an Wohnraum weiter ausbaut. Mit den neuen Mieterhöhungsregeln und den Investitionen in Neubau sowie Sanierung setzt Mainz auf bezahlbaren Wohnraum und Nachhaltigkeit. Die Maßnahmen sollen langfristig die Wohnqualität verbessern und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck verringern.






