Madagaskar kämpft nach verheerenden Zyklonen um das Überleben
Madagaskar von verheerenden Zyklonen heimgesucht
In den vergangenen zwei Monaten hat Madagaskar eine Serie verheerender Zyklone erlebt, die weitreichende Zerstörungen hinterließen. Nach den Stürmen Fytia und Gezani, die mit extremer Wucht über das Land fegten und die lokalen Hilfskräfte überforderten, rief die Regierung den Notstand aus.
Zyklon Fytia traf am 31. Januar 2026 auf die West- und Nordwestküste mit Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h und Böen bis zu 250 km/h. Der Sturm löste schwere Sturzfluten aus und zwang Zehntausende, ihre Häuser zu verlassen. Nur zwei Wochen später erreichte Zyklon Gezani am 10. Februar die Stadt Toamasina mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten von 180 km/h und noch stärkeren Böen.
Wie die BBC berichtet, sind die Katastrophenschutzteams der madagassischen Regierung am Limit. Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen arbeitet die ACT-Allianz-Mitgliedsorganisation SAF/FJKM mit dem Nationalen Büro für Risiko- und Katastrophenmanagement (BNGRC) zusammen. Mit 54 Niederlassungen, 30 Kliniken und 24 Entwicklungseinheiten in den am stärksten betroffenen Regionen ist die Organisation gut aufgestellt, um Hilfe zu leisten.
SAF/FJKM plant die Verteilung von finanziellen Soforthilfen, GesundheitsSets sowie Maßnahmen zur Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung (WASH) an die betroffene Bevölkerung. Die koordinierte Reaktion zielt darauf ab, akute Bedürfnisse zu decken und gleichzeitig den Familien zu helfen, sich von den Folgen der Stürme zu erholen.
Die aufeinanderfolgenden Zyklone haben in Madagaskar erhebliche Schäden angerichtet und erfordern dringendes humanitäres Handeln. Mit den eingeleiteten Notfallmaßnahmen konzentrieren sich Hilfsorganisationen nun darauf, lebensnotwendige Güter und Unterstützung an die durch die Katastrophen Obdachlosen zu liefern.






