27 April 2026, 15:03

Litauens neue Migrationschefin will Betrug bei Einreisen härter bestrafen

Detailierte Karte von Litauen mit markierten polnischen Überschreitungen der temporären Demarkationslinien, einschließlich Städte, Gemeinden und geografischen Merkmale, begleitet von erklärendem Text.

Litauens neue Migrationschefin will Betrug bei Einreisen härter bestrafen

Indrė Gašperė hat die Leitung der litauischen Migrationsbehörde übernommen. In einem aktuellen Interview mit LRT Radio skizzierte sie Pläne zur Verschärfung der Kontrollen und zur Bekämpfung von Missbrauch im System. Im Mittelpunkt ihrer Vorschläge stehen die Verhinderung von Dokumentenfälschungen sowie täuschende Angaben über Einreisegründe durch Drittstaatsangehörige.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gašperė sprach am Freitag mit LRT Radio und wies auf zentrale Schwachstellen in den aktuellen Migrationsverfahren hin. Sie verwies auf Fälle, in denen Personen offiziell zum Studium nach Litauen einreisen, tatsächlich jedoch arbeiten, oder Scheinehen eingehen, um einen Aufenthaltstitel zu erlangen. Solche Praktiken hätten Zweifel an der Integrität des Systems geweckt.

Ihr Ansatz stützt sich auf ihre früheren Erfahrungen im Innenministerium. Zwar strebe die Behörde keine generelle Reduzierung der Zuwanderungszahlen an, doch solle die Aufsicht deutlich strenger werden. Ziel sei es, Schlupflöcher zu schließen, die gefälschte Dokumente oder vortäuschende Einreisegründe ermöglichen.

Die Haltung der Migrationsbehörde deckt sich mit Gašperės Prioritäten. Beide betonen die Notwendigkeit verstärkter Überprüfungen, um Ausbeutung zu verhindern. Die Maßnahmen richten sich insbesondere an Drittstaatsangehörige, die versuchen, legale Wege durch Betrug oder falsche Angaben zu umgehen.

Die geplanten Änderungen zielen darauf ab, den litauischen Migrationsrahmen zu stärken, ohne die Gesamtzahl der Zuwanderer zu verringern. Strengere Kontrollen von Dokumenten und Einreisezwecken sollen Missbrauch eindämmen. Gašperės Politik markiert damit einen Kurswechsel hin zu konsequenterer Durchsetzung – bei gleichbleibendem Zuwanderungsniveau.

Lesen Sie auch:

Quelle