25 January 2026, 16:17

Laternenumzug in Braunschweig setzt Zeichen für Kinderhospizarbeit und betroffene Familien

Ein Plakat für einen Wohltätigkeitsbasar zugunsten der Witwen und Waisen von Soldaten verschiedener Nationen, das Text mit Veranstaltungseinzelheiten enthält.

Laternenumzug in Braunschweig setzt Zeichen für Kinderhospizarbeit und betroffene Familien

Laternenumzug in Braunschweig am 10. Februar zum Tag der Kinderhospizarbeit

Am 10. Februar findet in Braunschweig ein Laternenumzug statt, um auf den Tag der Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Löwenherz Kinderhospizverein und dem mobilen Kinderhospizdienst SONne. Start ist um 17 Uhr an den Schloss-Arkaden. Alle, die eine Laterne mitbringen, sind herzlich eingeladen, sich spontan zu beteiligen.

Der Umzug soll die Öffentlichkeit für die Kinderhospizarbeit sensibilisieren und auf die Herausforderungen aufmerksam machen, vor denen Familien mit schwerstkranken Kindern stehen. Löwenherz, das Braunschweiger Kompetenzzentrum für Kinderhospizarbeit, möchte damit auch die Themen Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen stärker in den Fokus rücken.

Tobias Capelle, Koordinator von Löwenherz, und Carina Poßberg vom mobilen Hospizdienst SONne leiten die Aktion. Beide betonen, wie wichtig es ist, das Tabu rund um die Kinderhospizarbeit zu brechen. Sie rufen dazu auf, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen und Solidarität mit betroffenen Familien zu zeigen. Der Umzug knüpft an Capelles jüngste Erläuterungen zur ambulanten Hospizarbeit von Löwenherz an, die er anlässlich einer Spendenübergabe am 20. Januar 2026 gegeben hatte. Nun bietet der Laternenumzug eine öffentliche Plattform, um Familien in Not zu unterstützen und die Bedeutung von Hospizdiensten hervorzuheben.

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Der Startschuss fällt am 10. Februar um 17 Uhr an den Schloss-Arkaden – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, mit Laternen teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für die Kinderhospizarbeit zu setzen. Die Veranstalter hoffen, dass der Umzug mehr Verständnis und Unterstützung für Familien schafft, die mit schweren Erkrankungen konfrontiert sind.