Laserangriff auf Heeresflieger-Hubschrauber: Piloten in kritischer Phase geblendet
Hannah BöhmLaserangriff auf Heeresflieger-Hubschrauber: Piloten in kritischer Phase geblendet
Hubschrauberbesatzung der Heeresflieger von Laserpointer geblendet
Eine Besatzung eines Heeresflieger-Hubschraubers wurde in der späten Dienstagnacht beim Anflug auf den Flugplatz Achum von einem grünen Laserstrahl getroffen. Der Vorfall ereignete sich gegen 23:40 Uhr und zwang die Piloten nach der sicheren Landung zu sofortigen medizinischen Untersuchungen. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr eingeleitet.
Der Laser traf den Hubschrauber während des Sinkflugs in einer Höhe zwischen 150 und 240 Metern über dem Bückeburger Ortsteil Rusbend. Beide Piloten, 31 und 43 Jahre alt, wurden vom grellen Licht vorübergehend geblendet. Trotz der Beeinträchtigung behielten sie die Kontrolle und setzten den Hubschrauber planmäßig auf dem Flugplatz Achum auf.
Die örtliche Polizei bestätigte, den Fall als gefährliche Behinderung des Luftverkehrs zu behandeln. Ziel der Ermittlungen ist es, die Quelle des Lasers ausfindig zu machen, der während einer kritischen Flugphase eine ernste Gefahr für die Besatzung darstellte. Verletzungen gab es zwar nicht, doch wurden die Piloten vorsorglich ärztlich untersucht. Der Hubschrauber selbst erlitt durch den Vorfall keine Schäden.
Die Ermittlungen der Bückeburger Polizei laufen noch. Laserangriffe auf Luftfahrzeuge gelten als Straftat, da sie die Flugsicherheit gefährden. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zum Vorfall zu melden.
