Kultkino Palacio Chino könnte 2026 in neuem Glanz wiedereröffnen
Das historische Kino Palacio Chino an der Ecke Reforma und Bucareli könnte unter neuer Leitung wiedereröffnen. Eine Gruppe von Filmunternehmern plant, das Haus zu übernehmen und zu restaurieren. Die mögliche Rückkehr des Kinos folgt auf eine lange Schließungsphase, die bereits vor der Pandemie begonnen hatte.
Berühmtheit erlangte das Kino in den 1950er-Jahren als Veranstaltungsort für Galas und Premieren. Vor Jahren schloss es jedoch seine Türen, seitdem ist seine Zukunft ungewiss. Derzeit kümmern sich Bewohner, die im Gebäude leben, um Instandhaltung und Sauberkeit.
Aktuell liegt der Fokus auf der Begutachtung der Bausubstanz, bevor eine mögliche Wiedereröffnung im Jahr 2026 angestrebt wird. Die neuen Eigentümer wollen das Kino als kulturelles Wahrzeichen in seinem früheren Glanz wiedererstehen lassen.
Unterdessen zeigt sich die mexikanische Filmszene lebendig: Die Sängerin und Schauspielerin Lucero kehrte 2025 nach 20-jähriger Abwesenheit mit dem Film Our Times auf die Leinwand zurück, der auf Netflix erschien. Zudem arbeitet sie an einem weiteren Projekt, zu dem bald nähere Details bekannt gegeben werden sollen.
Kritische Debatten prägen die Branche: Schauspieler Alfonso Dosal löste mit seiner Kritik an der Angst vieler Männer, „gecancelt“ zu werden, eine Diskussion aus – während Frauen weitaus gravierendere Bedrohungen erlebten. Seine Äußerungen fanden öffentliche Unterstützung von Verónica Merchant, Cecilia Suárez, Mabel Cadena, Aislinn Derbez, Regina Blandón und Alondra de la Parra. Die Frauen betonten, wie wichtig es sei, dass sich mehr Männer gegen Machismo und Gewalt stellen.
Die Zukunft des Palacio Chino hängt von den anstehenden baulichen Prüfungen und der neuen Führung ab. Bei Erfolg könnte es 2026 wieder seine Türen öffnen. Mit Luceros Comeback und den laufenden Geschlechterdebatten zeigt sich die mexikanische Filmlandschaft derzeit in einer Phase des Umbruchs und der Dynamik.






