03 May 2026, 00:20

KSI erntet Shitstorm nach Gewalt-Witz über schwangere Frauen – Hilfsorganisationen empört

Eine realistische Skizze einer Frau, die ein Baby hält, beide mit sanften Ausdrücken, mit einem Wasserzeichen im Hintergrund.

KSI erntet Shitstorm nach Gewalt-Witz über schwangere Frauen – Hilfsorganisationen empört

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI hat nach einem Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen heftige Kritik geerntet. Die Äußerungen, die aus einem Video von 2017 wieder aufgetaucht sind, wurden von Hilfsorganisationen gegen häusliche Gewalt als schädlich und inakzeptabel verurteilt.

KSI, mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji, hatte sich bereits 2023 nach einer rassistischen Bemerkung in einem weiteren Parodie-Clip vorübergehend aus den sozialen Medien zurückgezogen. In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video reagierte KSI auf den Rat seiner Mutter, Kondome zu verwenden, mit dem „Scherz“, er werde „dem Baby einen Schlag versetzen“, falls eine Frau schwanger werde. Seine Mutter Yinka Olatunji hatte ihn daran erinnert, sicheren Sex zu praktizieren, doch er lachte die Sache als Witz ab.

Die Aussagen wurden kürzlich wieder öffentlich und lösten Empörung bei Aktivistinnen und Aktivisten aus. Die Hilfsorganisation Women’s Aid, die sich gegen häusliche Gewalt engagiert, verurteilte den Witz scharf und betonte, dass solche Äußerungen Gewalt verharmlosen und niemals auf die leichte Schulter genommen werden dürften.

Es ist nicht das erste Mal, dass KSI für umstrittenen Humor in der Kritik steht. 2023 kündigte er eine vorübergehende Pause von sozialen Medien an, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet hatte. Trotz seiner Rückkehr zu Formaten wie Britain’s Got Talent haben seine jüngsten Äußerungen die Debatte über seine öffentlichen Aussagen neu entfacht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der wiederaufgetauchte Clip bringt KSI erneut in die Schusslinie, während Hilfsorganisationen die Schwere häuslicher Gewalt betonen. Seine früheren Kontroversen, darunter der Rückzug 2023, zeigen ein Muster von Aussagen, die immer wieder für Diskussionen sorgen.

Der Vorfall wirft Fragen auf, wie Prominente mit sensiblen Themen umgehen – insbesondere, wenn Humor mit Themen wie Gewalt und Diskriminierung kollidiert.

Quelle