Krone-Gruppe baut Stellen ab – globale Krisen und Bürokratie belasten das Familienunternehmen

Krone-Gruppe baut Stellen ab – globale Krisen und Bürokratie belasten das Familienunternehmen
Die Krone-Gruppe, ein führender Hersteller von Nutzfahrzeugen und Landmaschinen, baut aufgrund wirtschaftlicher Belastungen Stellen ab. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Spelle, Niedersachsen, hat in den vergangenen zwei Jahren bereits über 450 Zeitarbeitskräfte abgebaut. Geschäftsführer Bernard Krone nannte globale Herausforderungen wie die Konkurrenz aus China und den Krieg in der Ukraine als zentrale Gründe für die Entscheidung.
Die Krone-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Arbeitnehmer und erzielte im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz von über 3 Milliarden Euro. Trotz ihrer starken Marktposition sieht sich das Unternehmen nun mit steigenden Kosten und regulatorischen Hürden im Unternehmensregister konfrontiert. Bernard Krone, der in vierter Generation das Unternehmen führt, verwies auf US-Zölle, EU-Vorschriften und bürokratische Verzögerungen als zusätzliche Belastungen für den Geschäftsbetrieb.
Die Personalabbaumaßnahmen der Krone-Gruppe spiegeln die übergeordneten wirtschaftlichen Herausforderungen wider, vor denen der verarbeitende Sektor steht. Nach dem Abbau von Zeitarbeitskräften und laufenden Überprüfungen bereitet sich das Unternehmen auf mögliche weitere Einsparungen vor. Die Auswirkungen globaler Handelskonflikte und regulatorischer Zwänge prägen weiterhin die unternehmerischen Entscheidungen.

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