Kriminalität in Lüneburg sinkt leicht – doch Kfz-Diebstähle und Betrug nehmen zu

Kriminalität in Lüneburg sinkt leicht – doch Kfz-Diebstähle und Betrug nehmen zu
Polizeidirektion Lüneburg meldet leichten Rückgang der Kriminalität für 2024
Die Polizeidirektion Lüneburg verzeichnet für das Jahr 2024 einen leichten Rückgang der Gesamtkriminalität. Insgesamt wurden 79.216 Straftaten erfasst – ein Minus von 2,44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs stiegen bestimmte Delikte wie Kfz-Diebstähle und Wohnungseinbrüche, während andere, etwa Fahrraddiebstähle und Drogenstraftaten, zurückgingen.
Die Region, zu der die Stadt Lüneburg und der umliegende Landkreis in Niedersachsen gehören, zählte 22.568 Opfer von Straftaten. Die Opferquote lag damit unter dem Landesdurchschnitt.
Eigentumsdelikte gingen 2024 um 4,25 Prozent zurück, doch einige Kategorien entwickelten sich gegen den Trend: Wohnungseinbrüche stiegen um 2,81 Prozent, Kfz-bezogene Diebstähle sogar um 7,96 Prozent. Gleichzeitig nahmen Fahrraddiebstähle, Ladendiebstähle und Drogenstraftaten ab.
Zuwächse gab es bei Straftaten gegen das Leben und Körperverletzungen sowie bei Identitätsbetrug. Fälle, in denen sich Täter als falsche Beamte oder Polizisten ausgaben, stiegen von 88 auf 109. Callcenter-Betrug blieb mit 149 Fällen auf Vorjahresniveau. Bei der Cyberkriminalität zeigte sich ein gemischtes Bild: Internetstraftaten gingen um 10,61 Prozent zurück, während Wirtschafts- und Fälschungsdelikte nur leicht sanken.
Von den 79.216 erfassten Straftaten konnten die Behörden 34.952 Tatverdächtige ermitteln – davon 24.688 Deutsche und 10.264 Nichtdeutsche. Die Aufklärungsquote lag bei 64,33 Prozent und platzierte Lüneburg damit auf Platz drei im Landesvergleich, 1,56 Prozentpunkte über dem niedersächsischen Durchschnitt. Die Zahl der kindlichen und jugendlichen Tatverdächtigen sank auf 5.145, ihr Anteil an allen Tatverdächtigen stieg jedoch leicht auf 10,03 Prozent.
Obwohl die Zahlen für 2024 einen Rückgang von 2,44 Prozent gegenüber 2023 zeigen, liegen sie noch 2,6 Prozent über dem Zehnjahresdurchschnitt. Es handelt sich um den zweit höchsten Wert seit 2017 – allerdings bei einem landesweiten Rückgang von 4,33 Prozent.
Gemischtes Fazit bei der Kriminalstatistik 2024 Die Kriminalitätsentwicklung in Lüneburg präsentiert sich uneinheitlich: Zwar sank die Gesamtzahl der Straftaten leicht, doch einige Deliktbereiche wie Kfz-Diebstähle und Identitätsbetrug nahmen zu. Die Aufklärungsquote blieb deutlich über dem Landesdurchschnitt, und die Opferquote lag niedriger als in anderen Regionen Niedersachsens.
Die Zahlen unterstreichen zudem die anhaltende Herausforderung durch Cyberkriminalität, trotz des Rückgangs bei Internetstraftaten. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiter, da das Kriminalitätsniveau in der Region weiterhin über den langjährigen Durchschnittswerten liegt.

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