Kreistag Helmstedt vertagt Entscheidung zu Arbeitspflicht für Asylsuchende

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Unterkünfte mit Säulen und Räumen, umgeben von einer Grasfläche.

Kreistag Helmstedt vertagt Entscheidung zu Arbeitspflicht für Asylsuchende

Fußball heute Ergebnisse: Kreistag diskutiert Arbeitsverpflichtung für Asylsuchende: Das ist das Ergebnis

Teaser: Der Kreistag Helmstedt beriet gestern über einen Vorschlag der CDU, der vorsieht, dass Asylsuchende künftig gemeinnützige Arbeit leisten sollen.

11. Dezember 2025, 14:12 Uhr

Ein Antrag, Asylsuchende zu unvergüteten Gemeinschaftsdiensten zu verpflichten, hat im Kreistag Helmstedt eine Debatte ausgelöst. Die CDU brachte den Vorstoß ein und schlug ein strukturiertes Konzept für eine verbindliche Teilnahme vor. Nach intensiver Diskussion entschied sich der Rat jedoch dafür, den Plan zunächst zur weiteren Prüfung an einen Fachausschuss zu verweisen, statt sofort abzustimmen.

Der CDU-Vorschlag im Landkreis Helmstedt sah vor, dass Asylbewerber:innen künftig ehrenamtliche Tätigkeiten im Gemeinwohlbereich übernehmen. Die Abgeordneten diskutierten den Entwurf kontrovers, fanden aber zu keiner abschließenden Entscheidung. Stattdessen beschlossen sie einstimmig, die Angelegenheit an den Sozialausschuss zur vertieften Prüfung zu überweisen.

Mit diesem Schritt verschiebt der Kreistag Helmstedt eine endgültige Entscheidung, bis der Sozialausschuss seine Bewertung abgeschlossen hat. Andere Kommunen in der Region haben ähnliche Modelle bereits eingeführt oder abgelehnt – die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Das Ergebnis wird zeigen, ob Asylsuchende in Helmstedt künftig zu Gemeinschaftsdiensten verpflichtet werden.