Kostanay senkt NEET-Jugendliche um fast 75 Prozent in nur zwei Jahren
In der kasachischen Region Kostanay ist die Zahl der jungen Menschen ohne Beschäftigung oder Ausbildung – sogenannte NEET-Jugendliche – deutlich gesunken. Während Anfang 2025 noch 6.104 Betroffene registriert waren, verzeichnete die Region bis Ende des Jahres einen starken Rückgang, der auf gezielte Maßnahmen zurückzuführen ist.
Die Entwicklung zeigt, wie staatliche Programme und Beratungsangebote die Situation junger Erwachsener verbessern können. Die Zahlen der NEET-Jugendlichen in Kostanay waren 2023 mit 11.924 Fällen besonders hoch. Doch bereits 2024 halbierte sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr, und bis Ende 2025 sank sie auf 3.330. Damit gelang es der Region, die Quote seit 2023 um fast drei Viertel zu reduzieren. Die NEET-Quote selbst verringerte sich von 5,7 Prozent im Jahr 2023 auf einen noch nicht veröffentlichten Wert bis Ende 2025.
Besonders betroffen von der Arbeits- und Perspektivlosigkeit waren junge Menschen in der Regionalhauptstadt Kostanay sowie in anderen städtischen Gebieten und im Bezirk Kostanay. In ländlichen Regionen der Region Kostanay lagen die Fallzahlen dagegen deutlich niedriger.
Ein zentraler Faktor für den Rückgang war die Arbeit des Jugendressourcenzentrums, das allein 3.691 Beratungsgespräche führte. Insgesamt wurden 2025 in der Region 16.301 Beratungen durchgeführt, wobei 11.366 im Rahmen staatlich geförderter Programme stattfanden. Die gezielten Regierungsinitiativen und Aufklärungsprogramme trugen maßgeblich dazu bei, dass immer mehr junge Menschen den Weg in Ausbildung oder Beschäftigung fanden. Der deutliche Rückgang der NEET-Zahlen in der Region Kostanay zeigt, wie wirksam kombinierte Maßnahmen aus Beratung und staatlicher Förderung sein können. Mit einer Reduzierung um fast 75 Prozent seit 2023 hat die Region einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Perspektiven junger Menschen gemacht – auch wenn die genauen Zahlen für Ende 2025 noch ausstehen.






