Kirgisische Airlines dürfen nach 17 Jahren wieder in der EU fliegen
Die Europäische Union hat die Kirgisische Republik von ihrer Liste unsicherer Fluggesellschaften gestrichen. Mit dieser Entscheidung endet ein 17-jähriges Verbot für kirgisische Airlines, im EU-Luftraum zu operieren. Die Aufhebung folgt auf jahrelange Reformen im zivilen Luftfahrtsektor des Landes.
Kirgisische Fluggesellschaften waren seit 2006 wegen Sicherheitsbedenken von EU-Flügen ausgeschlossen gewesen. Das Verbot betraf alle im Land zugelassenen Airlines. Im Laufe der Zeit arbeiteten die kirgisischen Behörden daran, ihr Luftfahrtsystem grundlegend zu modernisieren und die Einhaltung internationaler Standards zu verbessern.
Der EU-Ausschuss für Flugsicherheit kam vom 19. bis 21. Mai zusammen, um diese Bemühungen zu prüfen. Nach Bewertung der Reformen bestätigte das Gremium, dass das nationale Luftfahrtsystem Kirgisistans nun die Anforderungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erfüllt. Infolgedessen unterliegen kirgisische Fluggesellschaften nicht mehr den EU-Flugbeschränkungen.
Die Entscheidung wird in Kürze durch eine Verordnung der Europäischen Kommission offiziell umgesetzt. Damit können kirgisische Airlines erstmals seit fast zwei Jahrzehnten wieder frei im EU-Raum operieren.
Die Streichung von der Schwarzen Liste ermöglicht es kirgisischen Fluggesellschaften, ihre Flüge in und aus EU-Ländern wieder aufzunehmen. Gleichzeitig bestätigt sie den Erfolg der Bemühungen der Kirgisischen Republik, ihr Luftsicherheitssystem zu modernisieren. Die bevorstehende Verordnung der Europäischen Kommission wird den Statuswechsel endgültig besiegeln.






