08 February 2026, 18:19

Känguru-Chili in Münchner Mensa löst Geschmacks- und Ethik-Debatte aus

Drei Fleischstücke auf einem Bananenblatt, umgeben von grünen Blättern mit einer Wand im Hintergrund.

Känguru-Fleisch in der Universitätsmensa stößt nicht bei allen auf Gegenliebe - Känguru-Chili in Münchner Mensa löst Geschmacks- und Ethik-Debatte aus

Känguru-Chili in Münchner Mensa sorgt für hitzige Diskussionen

Eine Mensa der Universität München hat mit Känguru-Chili eine lebhafte Debatte ausgelöst. Das Gericht, das in der Cafeteria am Langemarckplatz der Friedrich-Alexander-Universität angeboten wurde, war mit 400 Portionen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Online folgten prompt unterschiedliche Reaktionen – zwischen Neugier und Kritik.

Das ungewöhnliche Essen wurde mit Basmatireis serviert und enthielt tatsächlich Kängurufleisch. Wer es probierte, zeigte sich größtenteils begeistert: Geschmack und Konsistenz fanden Lob. Doch als ein Nutzer die Nachricht auf Reddit teilte, spalteten sich die Meinungen deutlich.

Einige Kommentatoren beschrieben das Fleisch als lecker und mager, andere empfanden es als ekelerregend. Selbst der Autor Marc-Uwe Kling, dessen Känguru-Chroniken ethische Fragen rund um den Fleischkonsum satirisch aufgreifen, mischte sich in die Diskussion ein. Seine Bücher wurden von Usern zitiert, die die Moral des Känguru-Verzehrs hinterfragten.

Trotz der kontroversen Online-Debatte verzeichnete die Uni eine hohe Nachfrage: Alle Portionen waren schnell vergriffen – ein Zeichen, dass für viele Studierende die Neugier über etwaige Bedenken siegte.

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Das Experiment mit Känguru-Chili in der Münchner Mensa endete mit leeren Töpfen und einer hitzigen Diskussion. Während sich Nutzer in sozialen Medien über Geschmack und Ethik stritten, bewies das Gericht doch genug Popularität, um ausverkauft zu sein. Ob es künftig wieder auf den Speiseplan kommt, hat die Universität bisher nicht bekannt gegeben.