29 June 2026, 22:43

Kanadas Kulturminister nennt Nakba-Ausstellung einen "kuratorischen Fehler"

CP NewsAlert: Miller sagt, dass die Ausstellung über Palästinenser im Menschenrechtsmuseum 'korrigiert werden sollte'

Kanadas Kulturminister nennt Nakba-Ausstellung einen "kuratorischen Fehler"

Kanadas Kulturminister hat eine Ausstellung im Kanadischen Museum für Menschenrechte scharf kritisiert. Marc Miller bezeichnete die Präsentation über vertriebene Palästinenser als einen „kuratorischen Fehler“. Die Ausstellung sorgt seit ihrer Eröffnung für Kontroversen.

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Im Mittelpunkt der Schau steht die Nakba, die Vertreibung von etwa 750.000 Palästinensern im Jahr 1948. Miller besuchte das Museum und bedauerte, dass die Ausstellung die Hamas nicht als terroristische Gruppe kennzeichne, die Juden ins Visier nehme. Zudem kritisierte er, dass der Museumsvorstand die Ausstellung vor der Eröffnung für die Öffentlichkeit nicht geprüft habe.

Die Museumsleitung betonte, die Schau solle nicht die gesamte Konfliktgeschichte abdecken. Jüdische Organisationen und die israelische Regierung fordern Änderungen oder die vollständige Entfernung der Ausstellung. Kritiker werfen ihr vor, sie biete nicht genug Kontext und könnte in Kanada antisemitische Stimmungen schüren.

Das Museum hat bisher nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme reagiert. Die Berichterstattung über Millers Äußerungen erschien erstmals am 29. Juni 2026.

Miller schloss eine direkte Einmischung in die kuratorische Arbeit des Museums aus. Er beharrt jedoch darauf, dass die Institution bei der Umsetzung der Ausstellung Fehler begangen habe. Die Debatte über Inhalt und Wirkung der Schau hält derweil an.

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