Jugendlicher flüchtet mit Auto vor Polizei und landet im Feld bei Egenstedt
Elias WernerJugendlicher flüchtet mit Auto vor Polizei und landet im Feld bei Egenstedt
Rasante Polizeiverfolgung nach waghalsiger Fahrt auf Feldweg bei Groß Düngen
Am 16. Juli 2025 kam es zu einer spektakulären Polizeiverfolgung, nachdem Beamte versucht hatten, ein Auto zu stoppen, das rücksichtslos auf einem Feldweg in der Nähe von Groß Düngen unterwegs war. Die Verfolgungsjagd endete, als das Fahrzeug in einem Feld bei Egenstedt von der Straße abkam – Verletzte gab es keine, doch es entstand leichter Sachschaden.
Der Vorfall begann, als die Polizei einen 18-jährigen Fahrer auf einem gesperrten Wirtschaftsweg auffällig werden ließ. Als die Beamten das Auto kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer auf die Bundesstraße 243 in Richtung Hildesheim und setzte die Flucht fort. Die Verfolgung dauerte an, bis das Auto nahe Egenstedt von der Fahrbahn abkam und in einem Brachfeld zum Stehen kam.
Rettungskräfte, darunter die Freiwillige Feuerwehr Egenstedt und der Wasserverband des Landkreises Hildesheim, rückten an, um auslaufende Flüssigkeiten aus dem beschädigten Auto zu sichern. Im Inneren des Wagens identifizierten die Beamten den jugendlichen Fahrer sowie einen Beifahrer. Später stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein besaß und im Verdacht steht, Fahrzeugpapiere gefälscht zu haben.
Dem jungen Mann drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter illegales Straßenrennen, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Führerschein sowie weitere Verkehrsverstöße. Aus den Unterlagen geht hervor, dass es im Zeitraum zwischen Februar 2025 und Februar 2026 weder im Landkreis Hildesheim noch im Landkreis Goslar vergleichbare Hochgeschwindigkeitsverfolgungen mit ähnlichen Vorwürfen gab.
Bei dem Unfall entstand nur geringer Sachschaden, Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen den Fahrer laufen weiterhin Ermittlungen wegen der im Zusammenhang mit der Verfolgung stehenden Straftaten. Die Behörden verzeichneten in der Region im vergangenen Jahr keine weiteren Vorfälle dieser Art.
