04 February 2026, 00:54

Jugendkrawalle und häusliche Gewalt erschüttern Lüneburg und Amt Neuhaus

Ein junger Junge fährt mit einem Roller auf einem Gehweg, trägt einen Helm und Handschuhe und hat verschiedene urbane Elemente und einen klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Jugendkrawalle und häusliche Gewalt erschüttern Lüneburg und Amt Neuhaus

Eine Reihe besorgniserregender Vorfälle in Lüneburg und Amt Neuhaus hat in der vergangenen Woche zu Polizeieinsätzen geführt. Zwei 15-Jährige verursachten erhebliche Sachschäden, während zwei Männer nach getrennten Fällen häuslicher Gewalt festgenommen wurden. Die Behörden rufen Opfer auf, Misshandlungen zu melden und Unterstützung zu suchen.

Am 2. Februar 2026 verwüsteten zwei 15-Jährige in Lüneburg mehrere Orte, darunter eine Sporthalle, eine Bankfiliale und Wohnhäuser. Die Jugendlichen drangen in die Sporthalle ein, zündeten in der Toilette Papier an und beschädigten an den anderen Standorten Eigentum. Die Polizei bestätigte später, dass die Reparaturkosten sich auf zehntausende Euro belaufen würden.

Die Beamten nahmen die Minderjährigen nach Ermittlungen fest. Einer der Jugendlichen wurde auf einem E-Scooter mit einem Blutalkoholwert von über 0,2 Promille angetroffen und beleidigte die Polizisten während der Festnahme zusätzlich.

In einem weiteren Fall wurde ein 33-jähriger Mann aus Amt Neuhaus in Gewahrsam genommen, nachdem er seine Ex-Partnerin mit Todesdrohungen und verbalen Angriffen bedrängt hatte. Gegen ihn wurde eine 14-tägige Wegweisung verhängt. Unterdessen musste ein 36-Jähriger in Lüneburg nach einer tätlichen Attacke gegen seine Frau in Gegenwart des gemeinsamen Kindes für zehn Tage die gemeinsame Wohnung verlassen.

Die Polizei wies darauf hin, dass häusliche Gewalt jederzeit angezeigt werden kann. Betroffene oder Personen, die Gewalt vermuten, werden aufgefordert, sich an die örtlichen Behörden zu wenden.

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Die Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Probleme mit Jugendkriminalität und häuslicher Gewalt in der Region. Die Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen laufen noch, während den beiden Männern weitere rechtliche Konsequenzen drohen. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, solche Fälle zu melden, um weitere Schäden zu verhindern.