06 June 2026, 12:14

Jedes zweite deutsche Unternehmen setzt bereits auf KI-Technologie

Deutschland: 54 % der Unternehmen nutzen künstliche Intelligenz - aber kleine Unternehmen hinken hinterher

Jedes zweite deutsche Unternehmen setzt bereits auf KI-Technologie

KI-Nutzung in deutschen Unternehmen steigt rasant an

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Eine neue Studie des ifo Instituts zeigt, dass mittlerweile mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland KI-Tools einsetzen. Der deutliche Anstieg spiegelt die wachsende Abhängigkeit von Technologie für Effizienzsteigerungen und die Datenverarbeitung wider.

Das ifo Institut beobachtet wirtschaftliche Trends, indem es monatlich Tausende Unternehmen befragt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass derzeit 54,4 % der deutschen Firmen KI-Software nutzen – ein markanter Anstieg gegenüber 40,9 % noch vor einem Jahr. Klaus Wohlrabe, der die Umfrage leitet, betonte die schnelle Verbreitung der Technologie in verschiedenen Branchen.

Großunternehmen setzen KI dabei schneller um als kleinere Betriebe. Während 67,2 % der Großkonzerne bereits KI einsetzen, tun dies nur 47 % der mittelständischen und 51,2 % der kleinen Unternehmen. Besonders vorne liegt der Industriesektor: Hier nutzen 58,7 % der Firmen KI in ihren Arbeitsabläufen.

Die meisten Unternehmen setzen KI vor allem für administrative Aufgaben, Datenanalysen und Programmierung ein. Auch in der Korrespondenz, Informationsbeschaffung und Kundenkommunikation kommt die Technologie häufig zum Einsatz. Viele Firmen nutzen sie zudem für Planung und Finanzcontrolling. Die größten Vorteile zeigen sich bei der Bewältigung von Routineaufgaben und der Verarbeitung großer Datenmengen.

Die Studie bestätigt die wachsende Bedeutung von KI in deutschen Unternehmensprozessen. Unternehmen aller Größenordnungen setzen zunehmend auf die Technologie, um ihre Effizienz zu steigern. Allerdings bleibt die Kluft zwischen Großkonzernen und dem Mittelstand weiterhin spürbar.

Quelle