Jay-Z kontert mit Verleumdungsklage nach abgewiesener Vergewaltigungsanklage
Noah WeberJay-Z kontert mit Verleumdungsklage nach abgewiesener Vergewaltigungsanklage
Jay-Z hat sich öffentlich zu einer Klage wegen sexueller Übergriffe geäußert, die 2024 gegen ihn eingereicht wurde. In dem Verfahren war auch Sean "Diddy" Combs als Beschuldigter genannt worden. Obwohl die Klage Anfang 2025 abgewiesen wurde, führte sie zu weiteren juristischen Auseinandersetzungen.
In der ursprünglichen Klage wurden Jay-Z und Combs beschuldigt, eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Beide Künstler wiesen die Vorwürfe vehement zurück, und das Verfahren wurde im Februar 2025 eingestellt. Ein Richter wies die Klage endgültig ab, was bedeutet, dass die Klägerin die Beschwerde nicht erneut einreichen kann.
Jay-Z bezeichnete die Anschuldigungen als zutiefst verstörend und lehnte jeden Vergleich ab. Im März 2026 reichte er seinerseits eine Verleumdungsklage gegen die Klägerin und ihr Anwaltsteam ein. In der neuen Klage wirft er ihnen Erpressung, missbräuchliche Strafverfolgung und zivilrechtliche Verschwörung vor.
Die Anwälte der Klägerin wiesen diese jüngsten Vorwürfe zurück. Trotz des anhaltenden Rechtsstreits besuchte Jay-Z im Sommer 2026 mit seiner Familie die Premiere von Mufasa: Der König der Löwen. Die Verleumdungsklage ist Stand März 2026 noch nicht entschieden.
Aus der abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe ist mittlerweile ein Verleumdungsstreit geworden. Jay-Z fordert mit seiner Klage Schadensersatz für das, was er als falsche und rufschädigende Behauptungen bezeichnet. Der Rechtsweg zieht sich weiter hin – eine Lösung ist vorerst nicht in Sicht.






