10 April 2026, 16:36

Jake Paul wirbt überraschend für Donald Trump – vom Influencer zum politischen Verbündeten

Plakat mit einem Zitat aus Building a Better America, das besagt, "Wir müssen soziale Medien-Plattformen für das nationale Experiment zur Rechenschaft ziehen, das sie an unseren Kindern durchführen - zum Profit.", geschmückt mit Sternen.

Jake Paul wirbt überraschend für Donald Trump – vom Influencer zum politischen Verbündeten

Jake Paul, vom Social-Media-Star zum Boxer, unterstützt Donald Trumps Präsidentschaftskampagne 2024

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Der umstrittene Influencer und Boxer Jake Paul hat sich hinter den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump gestellt. Die öffentliche Unterstützung folgte auf eine Einladung Trumps, bei einer Wahlkampfveranstaltung zu sprechen – dort tauschten die beiden gegenseitige Lobeshymnen über ihren Mut und ihre Entschlossenheit aus.

Paul wurde zunächst durch die Plattform Vine bekannt, bevor er auf YouTube mit Vlogs und provokanten Streichen Millionen Abonnenten gewann. Seine Karriere erlitt jedoch einen Dämpfer, als Disney die Zusammenarbeit nach einer Reihe von Skandalen beendete. Daraufhin stieg er in den Profiboxsport ein – ein Schritt, der ihm weiterhin mediale Präsenz sicherte.

2021 zog Paul nach Puerto Rico um, ein Schritt, der weithin als steuerlich motiviert galt. Seine Kritik am puertoricanischen Sänger Bad Bunny nach dessen Auftritt in der Halftime-Show des Super Bowls löste Empörung aus. Kritiker warfen ihm Heuchelei vor: Er nutze die Steuervergünstigungen der Insel, während er gleichzeitig deren Bewohner angreife.

Auf Trumps Wahlkampfveranstaltung lobte der Ex-Präsident Pauls Furchtlosigkeit und bezeichnete sogar dessen Verlobte, die Eisschnellläuferin Jutta Leerdam, als "wunderschön". Trump ging noch weiter und spekulierte, Paul werde irgendwann selbst in die Politik einsteigen. Paul revanchierte sich mit Dank für Trumps Lehre, "nie zurückzuweichen" und "für seine Überzeugungen zu kämpfen".

Den Höhepunkt fand Pauls Unterstützung in seiner Teilnahme an Trumps Amtseinführung im Januar 2025 – ein klares Bekenntnis zur politischen Bewegung des ehemaligen Präsidenten.

Die Verbindung zwischen Paul und Trump unterstreicht die wachsende Verzahnung zwischen digitalen Influencern und der etablierten Politik. Sein Wandel vom Online-Content-Creator zum politischen Fürsprecher markiert eine weitere Volte in seiner umstrittenen, aber stets medienwirksamen Karriere. Gleichzeitig sorgen seine öffentlichen Konflikte und der steuerlich motivierte Wohnsitzwechsel weiterhin für Kritik – und Aufmerksamkeit.

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