20 June 2026, 08:11

Innenminister beschließen härteres Vorgehen gegen Extremismus und Cannabis-Konsum

Linksradikalismusbekämpfung: Hessens Innenminister fordert nun

Innenminister beschließen härteres Vorgehen gegen Extremismus und Cannabis-Konsum

Innenministerkonferenz in Deutschland endet mit weitreichenden Beschlüssen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die jüngste Konferenz der Innenminister in Deutschland ist mit einer Reihe bedeutender Entscheidungen zu Ende gegangen. Hessens Innenminister Roman Poseck bezeichnete die Ergebnisse als „sehr positiv“. Auf der Tagesordnung standen Themen von Extremismus über öffentliche Sicherheit bis hin zur Verteilung von Finanzmitteln.

Die Minister waren sich einig, dass der Linksextremismus zunehmend aggressiver und gefährlicher werde. Sie beschlossen, ein vollständiges Verbot der linksextremistischen Plattform indymedia.org zu prüfen. Um die Problematik weiter einzudämmen, vereinbarten sie zudem, die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zu vertiefen.

In der Cannabispolitik bezogen die Innenminister eine klare Position: Sie forderten gesetzliche Änderungen, um die effektive Verfolgung von Cannabis-Delikten wiederherzustellen. Gleichzeitig bekräftigten sie ihre Ablehnung einer teilweisen Legalisierung und beschlossen, die erlaubten Besitzmengen zu senken.

Beim Thema öffentliche Sicherheit billigten die Minister den hessischen Vorschlag, Mobilfunkdaten zur Ortung von abgelehnten Asylbewerbern zu nutzen, die sich der Abschiebung entziehen. Zudem sprachen sie sich für gewalt- und pyrotechnikfreie Fußballspiele aus, lehnten aber personalisierte Pflichttickets ab.

Finanzielle Fragen standen ebenfalls im Fokus: Die Bundesregierung wird bis 2029 insgesamt 10,2 Milliarden Euro bereitstellen, zusätzlich fließen drei Milliarden Euro an das Technische Hilfswerk (THW) für den Zivilschutz. Langfristig setzen sich die Minister dafür ein, bis zu zehn Prozent der Verteidigungsausgaben in die zivile Verteidigung umzulenken.

Die Konferenz brachte konkrete Maßnahmen gegen Extremismus, eine verschärfte Cannabispolitik und mehr öffentliche Sicherheit auf den Weg. Zudem wurden erhebliche Mittel für den Zivilschutz bewilligt. Die Beschlüsse werden die Politik und deren Umsetzung in den kommenden Jahren prägen.

Quelle