Inflation erreicht 2,9 Prozent – Sprit- und Energiekosten explodieren weiter
Noah WeberInflation erreicht 2,9 Prozent – Sprit- und Energiekosten explodieren weiter
Inflation steigt seit Beginn des Iran-Kriegs weiter an
Im April 2026 sind die Preise in ganz Deutschland erneut gestiegen und belasten die Haushaltskassen zusätzlich. Viele Verbraucher müssen nun mehr für grundlegende Güter und Dienstleistungen ausgeben.
Bundesweit lag die Inflationsrate im April bei 2,9 Prozent – ein Anstieg gegenüber dem Vormonat. Besonders stark war der Preisanstieg in Niedersachsen, wo die Teuerungsrate von 2,6 Prozent im März auf 3,0 Prozent im April kletterte. Zwar misst die Inflationsrate, wie schnell die Preise steigen, doch ein Rückgang der Kosten bedeutet das nicht – sie wachsen lediglich langsamer oder schneller.
Die Spritpreise schnellen im April besonders stark in die Höhe: In Niedersachsen verteuerte sich Diesel um 46,0 Prozent. Insgesamt stiegen die Kraftstoffkosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,7 Prozent. Auch die Energiekosten zogen an und lagen 11,0 Prozent über dem Niveau von April 2025.
Für viele Verbraucher ist die Auswirkung spürbar: Die täglichen Ausgaben fressen einen größeren Teil des Einkommens. Besonders hart trifft es Menschen mit geringen Ersparnissen oder festen Einkommen. Die höheren Preise der vergangenen Monate bleiben bestehen – die Kaufkraft der Haushalte sinkt weiter.
Die aktuellen Zahlen zeigen: Die Inflation setzt die Haushalte im ganzen Land weiterhin unter Druck. Durch den deutlichen Anstieg der Sprit- und Energiekosten fällt es vielen schwerer, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Die Entwicklung deutet auf anhaltende finanzielle Herausforderungen für Verbraucher in den kommenden Monaten hin.






