Ibrahim Maza: Vom Berliner Talent zum Star des **Afrika-Cups** 2025/26

Hannah Böhm
Hannah Böhm
2 Min.
Ein Sportler posiert für ein Foto und trägt ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen.Hannah Böhm

Ibrahim Maza: Vom Berliner Talent zum Star des **Afrika-Cups** 2025/26

Ibrahim Maza, der 20-jährige Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen "Mazadona", hat sich beim Afrika-Cup 2025/26 als Algeriens herausragender Akteur etabliert. Einst vom Hype um Luca Zidanes Wechsel in den Schatten gestellt, führt er die Mannschaft nun als Schlüsselfigur in das Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo. Seine Leistungen haben sogar den FC Barcelona aufmerksam werden lassen – Talentscouts beobachten seinen Aufstieg in Marokko genau.

Mazas Karriere begann in Berlin, wo er mit nur 17 Jahren in die erste Mannschaft von Hertha BSC aufrückte. 2024 folgte für 12 Millionen Euro der Wechsel zu Bayer Leverkusen, wo sein Vertrag bis 2030 läuft. Trotz der starken Konkurrenz im deutschen Mittelfeld entschied er sich im Herbst 2024 für die algerische Nationalmannschaft – auf der Suche nach mehr Spielpraxis auf internationaler Bühne.

Beim Afrika-Cup glänzt Maza mit entscheidenden Vorlagen und Toren und hat sich damit einen Stammplatz im Team gesichert. Der ehemalige französische Star Samir Nasri bezeichnete ihn als "einen echten Ausnahmespieler, ein Top-Talent" und lobte seine Technik, Spielübersicht und Abschlussstärke. Seine Form bringt ihn auch für die WM 2026 in Position, bei der Algerien auf Argentinien, Österreich und Jordanien trifft. Nationaltrainer Vladimir Petković hebt besonders die junge Generation um Maza, Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi hervor. Zwar sorgte Torhüter Luca Zidane – Sohn von Zinédine Zidane – zunächst für Schlagzeilen, nachdem er von Frankreich zu Algerien wechselte, doch Maza hat die Aufmerksamkeit mittlerweile fest auf sich gezogen.

Sein Aufstieg macht ihn zum größten Hoffnungsträger Algeriens vor dem K.-o.-Spiel. Mit einem langfristigen Vertrag in Leverkusen und wachsendem Interesse europäischer Top-Klubs scheint seine Zukunft noch vielversprechender. Der Mittelfeldregisseur dürfte auch künftig eine zentrale Rolle für Algeriens Ambitionen – sowohl auf kontinentaler als auch auf globaler Ebene – spielen.